Die Teilnehmer nehmen die stellvertretende Bad Salzufler Bürgermeisterin, Christine Fanenbruck, auf der abendlichen Dachterrasse des Hotels „Stadtblick“ in ihre Mitte. Foto: Privat

Bad Salzuflen/Kreis Lippe. Das jährliche Wiedersehen der Absolventen des 50. Lehrgangs des Lehrinstituts der Deutschen Sparkassen-Akademie Bonn und ihrer Partner führte in diesem Jahr nach Bad Salzuflen.


Die traditionsreiche Zusammenkunft, die bereits zum 34. Mal stattfand, wurde von Mitabsolvent Willi Terschluse organisiert. Die Teilnehmer, einst Absolventen eines Diplom-Studiums an der sogenannten „Kaderschmiede“ der Deutschen Sparkassen-Organisation, haben in ihrer aktiven Laufbahn überwiegend Führungspositionen in Sparkassen, Landesbanken und Sparkassenverbänden in ganz Deutschland bekleidet.

Die Teilnehmer des Absolvententreffens posieren vor dem Hermannsdenkmal. Foto: Privat

Heute sind die meisten von ihnen im Ruhestand – doch das Bedürfnis nach persönlichem Austausch und gemeinsamen Erinnerungen ist ungebrochen. Die Orte der Treffen wechseln jährlich, und so kamen die Teilnehmer diesmal aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands – von Freiburg bis Kiel – nach Ostwestfalen.

Der Auftakt des Treffens begann am Freitagnachmittag mit einer zweistündigen Stadtführung durch Bad Salzuflen. Im Anschluss begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Christine Fanenbruck die Gruppe. In ihrer Ansprache stellte sie nicht nur die Historie der Stadt vor, sondern betonte insbesondere die aktuellen und zukünftigen Entwicklungsmaßnahmen.

Der Tag klang in geselliger Runde im neu eröffneten Restaurant „il Gusto“ aus.
Der Samstag stand ganz im Zeichen regionaler Entdeckungen. Erste Station war die „Klimawelt“ in Oerlinghausen, wo Günter Weigel, der Leiter der Einrichtung, gemeinsam mit dem dort ehrenamtlich tätigen ehemaligen Fußballprofi und Trainer Ewald Lienen eine engagierte Führung bot.

Es folgten Besuche am Hermannsdenkmal, in der Adlerwarte Berlebeck mit einer spektakulären Flugschau sowie im privaten „Puschen-Museum“ in Wülfer. Dort führten Klaus Süllwald und Marco Gräfe die Gäste mit viel Witz und Fachkenntnis durch die Geschichte der regionalen Schuhmanufaktur.

Den Tagesabschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Hofbräuhaus am Ostertor.
Am Sonntagmorgen rundete ein Besuch im Marta-Museum in Herford das Programm ab. Eine ausführliche Führung zur Entstehung des architektonisch markanten Gebäudes und zur aktuellen Ausstellung bot einen kulturellen Höhepunkt zum Abschluss des Treffens.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer seien durchweg positiv gewesen, berichtet Willi Terschluse. Viele hätten sich beeindruckt von der Stadt Bad Salzuflen und der Region Lippe gezeigt – einige hätten bereits angekündigt, privat wiederzukehren.

Ein erklärtes Ziel des Organisators sei es gewesen, mit dem Treffen eine schöne, aber oft unterschätzte Urlaubsregion in den Fokus einer interessierten Zielgruppe zu rücken – ein Vorhaben, das offenbar gelungen sei.

Zum Abschied erhielten die Teilnehmer Proviant-Tüten mit regionalen Spezialitäten und Infomaterial, die in Zusammenarbeit mit den Lippischen Schützen und der Tourist-Info entstanden waren. Zufrieden und bereichert traten die Absolventen am Sonntagnachmittag die Heimreise an – mit vielen neuen Eindrücken und der Vorfreude auf ein Wiedersehen.