
Kreis Lippe. Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen – höchste Zeit, um den Weihnachtsbaum aus den eigenen vier Wänden zu verbannen, oder doch nicht? Während einige Menschen es kaum erwarten können, die ausgediente Tanne zu beseitigen, ziert der geschmückte Baum auch Anfang Januar noch so manches Wohnzimmer.
Damit am Ende aber jeder Lipper seinen Baum ordnungsgemäß und möglichst unkompliziert wieder loswird, in den meisten Haushalten geschieht dies spätestens mit Erreichen des Dreikönigstages und dem damit verbundenen Ende der Festtage, bieten die Städte und Gemeinden im Kreis auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Abhol- beziehungsweise Entsorgungsoptionen an.
Detmold
Während in fast allen Detmolder Ortsteilen (einschließlich der Straßenzüge Alter Postweg, Berliner Allee, Papenberg-, Beethoven-, Nachtigallen- und Nicolaiweg, Rosen-, Mozart- und Schumannstraße in der Kernstadt) am Samstag, 10. Januar, Freiwillige der Jugendfeuerwehren und der Pfadfinder das Einsammeln der Bäume gegen eine angemessene Spende erledigen, gibt es trotz intensiver Suche in den übrigen Bereichen der Detmolder Kernstadt (Ortsteile Detmold-Nord und Detmold-Süd) sowie im Ortsteil Jerxen-Orbke im Januar keine ehrenamtlich Engagierten, die das Einsammeln übernehmen können.
Das Team Abfallwirtschaft der Stadt Detmold wird deshalb in diesem Bereich das Einsammeln der Bäume übernehmen. Für Bewohner der Kernstadt und in Jerxen-Orbke gilt: In der Kalenderwoche drei (12. bis 15. Januar) werden die Bäume eingesammelt.
„Wir hoffen, dass sich im kommenden Jahr wieder Ehrenamtliche finden, die diese Aufgabe übernehmen, denn die Entsorgung von Weihnachtsbäumen gehört nicht zu den Aufgaben der Stadt Detmold, sondern fällt eindeutig in den privaten Verantwortungsbereich jedes Einzelnen“, sagt Andreas Fenske, Leiter des Fachbereichs Städtische Betriebe und Ordnung bei der Stadt Detmold.
Egal, wer die ausgedienten Weihnachtsbäume einsammelt: In jedem Fall müssen die Tannen am jeweiligen Abholtag abgeschmückt an der Straße liegen.
Bad Salzuflen
Es ist zur guten Tradition geworden, dass die Jugendfeuerwehr Bad Salzuflen im Stadtgebiet zum Beginn eines neuen Jahres die Tannenbäume bei den Bürgern einsammelt. Deshalb ist sie auch zu Beginn dieses Jahres wieder im Einsatz. Die traditionelle Tannenbaumsammelaktion läuft am Samstag, 10. Januar, ab 9 Uhr, in vielen Bereichen Bad Salzuflens.
In den jeweilen Straßenzügen werden entsprechende Infozettel in die Briefkästen der Bürger verteilt. Die Abholung der Bäume ist kostenlos. Die Jugendfeuerwehr freut sich jedoch über eine Spende, deren Erlös der Arbeit der Jugendfeuerwehr Bad Salzuflen zugutekommt.
Lemgo
Auch in diesem Jahr gibt es in Lemgo wieder die altbekannten Sammelstellen für ausgediente Weihnachtsbäume. Wichtig dabei: Sämtlicher Schmuck muss vor dem Abladen von den Bäumen entfernt werden. Die Sammelstellen stehen ab sofort zur Verfügung. Bis zum 11. Januar dürfen Bäume dort abgelegt werden.
Einzige Ausnahme: Der Sammelplatz an der Realschule am Heldmanskamp kann wegen des Schulbeginns nur bis zum 5. Januar genutzt werden. Dafür ist die ausgeschilderte Fläche auf dem Schulhof zu nutzen. Im Anschluss werden die Bäume durch die Städtischen Betriebe Lemgo abgefahren.
In der Innenstadt stehen folgende Ablageorte zur Verfügung: Parkplatz Café Weber (Neue Torstraße), Menkestraße Parkplatz, Realschule am Heldmanskamp (Schulhof gemäß Beschilderung), Detmolder Weg/Ecke Biesterbergweg Schießstand, Parkplatz Geschwister-Scholl-Straße/Ecke Lüttfeld, Regenstorplatz (im hinteren Bereich gemäß Beschilderung).
In Brake können die Bäume am ehemaligen Rathaus (Ewerbeckstraße) und auf dem Parkplatz Stucken (vor Hausnummer 13a) abgelegt werden.
In Entrup steht der Parkplatz Entrup (Ortsdurchfahrt) zur Verfügung. In Hörstmar dient der Parkplatz Sportplatz als Sammelstelle. In Kirchheide/Welstorf/Brüntorf ist der Parkplatz am Sportplatz Kirchheide vorgesehen, in Leese der Parkplatz an der Turnhalle.
In Lieme wiederum können die Bäume auf der Grünfläche am Buswendeplatz der Schule entsorgt werden. In Lüerdissen dient dazu das Dorfgemeinschaftshaus neben der Feuerwache sowie die Grünfläche des Stadtbus-Wendeplatzes.
In Luherheide können die Bewohner ihren Tannenbaum am Wendeplatz Eichenstraße (bei Hausnummer 2c) ablegen. In Matorf/Bredaerbruch steht der Sportplatz parat. In Trophagen ist die Grünfläche des Buswendeplatzes Flinkenhaspel bereit. In Voßheide kann der Dorfplatz angesteuert werden.
In Wahmbeck soll die Grünfläche des Turnhallen-Parkplatzes angesteuert werden und in Wiembeck wird das ehemalige Kinderheim/Meinberger Straße empfohlen.
Leopoldshöhe
Die Gemeinde Leopoldshöhe hat in der Zeit vom 29. Dezember bis einschließlich 22. Januar in den Ortsteilen folgende Sammelstellen eingerichtet: Asemissen (Kinderspielplatz, Straßeneinmündung der Berliner Straße in den Starenweg), Bechterdissen (Kinderspielplatz „Milser Heide“, alte Kläranlage), Bexterhagen (Grünanlage gegenüber dem Kreuzkrug), Greste: Waldstraße/Ecke Fußweg Eselsbach, Bolzplatz), Leopoldshöhe (Bauhofgelände, Schuckenteichweg 7), Nienhagen (Herforder Straße, gegenüber dem Gelände der Firma Spradow GmbH & Co).
Um eine ordnungsgemäße Kompostierung der Bäume zu gewährleisten, wird darum gebeten, sämtlichen Weihnachtsbaumschmuck vollständig zu entfernen beziehungsweise keine anderen Abfälle abzugeben.
Blomberg
In der Blomberger Kernstadt sowie in den Ortsteilen werden die ausgedienten Weihnachtsbäume am Samstag, 10. Januar, von vielen engagierten Helfern eingesammelt. Die Organisation ist wie folgt vorgesehen: Mossenberg-Wöhren (Sammlung durch den Heimatverein), Maspe und Freimissen (Sammlung durch den Verein „Maspe Aktiv“), Herrentrup, Höntrup, Reelkirchen und Tintrup (Sammlung durch die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr – Löschgruppe Herrentrup) und Blomberger Kernstadt (Sammlung durch die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Blomberg).
In allen übrigen Ortsteilen übernimmt ab Montag, 12. Januar, der städtische Baubetriebshof die Sammlung der verbleibenden Weihnachtsbäume. Die Weihnachtsbäume sollten an gut zugänglichen Stellen bereitstehen und zusammengetragen werden.
Die Bäume sollten am jeweiligen Abfuhrtag rechtzeitig am Straßenrand platziert werden, sodass sie für die Abholer gut sichtbar sind. Gleichzeitig dürfen die Bäume weder den Straßenverkehr noch den Fußgängerverkehr behindern.









