
Berlin/Paderborn. Castings, Castings, Castings – das war das Motto dieser Woche bei „Germany’s Next Topmodel“. So standen zu Beginn der Woche direkt drei Castings an, bei denen die Paderbornerin Anika überzeugen und sich somit ihren ersten Modeljob sichern wollte.
Nachdem es sowohl bei den Castings für Kaviar Gauche als auch bei den Füchsen Berlin nicht für die engere Auswahl gereicht hatte, war die 27-Jährige nach der ersten Castingrunde bei Designer Dawid Tomaszewski positiv gestimmt. Die Sozialarbeiterin erklärte erfreut: „Ich habe ein gutes Gefühl, weil ich ein ‚Wow‘ gehört habe, als ich an ihnen vorbeigegangen bin.“ Dieses Gefühl sollte Anika nicht täuschen, denn kurz darauf wurde sie vom Designer in die engere Auswahl gewählt.
„In der engeren Auswahl zu sein, ist natürlich schön. Es ist eine Ehre und zeigt mir auch, dass ich gesehen werde zwischen all den Mädels“, erläuterte Anika. Mit drei weiteren Kandidatinnen stand somit die Anprobe der Kleider an, in denen sich die Auserwählten schließlich dem Designer und seinem Team für die finale Entscheidung präsentieren durften. Diese fiel nach langer Beratung jedoch für zwei der anderen Mitstreiterinnen und damit gegen die Paderbornerin. Bereits am folgenden Tag konnte sich Anika jedoch erneut beweisen – und überzeugen.
Auch die Kunden vom Sleek Magazine wollten die Paderbornerin in der kommenden Runde sehen, in welcher sie als eine von vier Modelanwärterinnen ihr Schauspieltalent unter Beweis stellen konnte. „Ich habe mich riesig darüber gefreut, weil ich mich selbst am meisten in den edgy-Kampagnen sehe“, zeigte sich die Sozialarbeiterin zunächst freudig. Nach dem Testshooting fiel Anikas Fazit jedoch ernüchternd aus: „Bei Sleek war ich sehr enttäuscht von mir selbst. Ich hätte mehr geben können beim Schauspielern.“
Somit konnte sie die Kunden letztendlich nicht vollständig überzeugen und sich das Editorial-Shooting sichern. Auch bei den letzten beiden zu vergebenen Jobs der Woche, für das Magazin „Sports Illustrated“ sowie die Schmuckdesignerin Esther Perbandt, musste sie sich jeweils einer Mitstreiterin geschlagen geben.
Anika löst das Ticket für nächste Runde
Für den dieswöchigen Entscheidungswalk zum Thema Formel 1 durften die Models in Kreationen von Designer Kevin Germanier laufen. Mit einer Drehscheibe und einem Formel-1-Auto auf dem Laufsteg sowie einem Helm auf dem Kopf standen zahlreiche Herausforderungen auf dem Programm, die es zu meistern galt, um Model Heidi Klum sowie den amerikanischen Designer und Gastjuror Jeremy Scott zu überzeugen.
Obwohl Klum zunächst den erschrockenen Blick der Paderbornerin bei ihrem Auftritt bemerkte, lobte die „Modelmama“ jedoch auch den schönen Moment, den Anika den Juroren beim Abnehmen des Helms geschenkt habe. „Dann hat mein Kopf sich ausgeschaltet und ich habe mir gedacht: ‚Oh Gott, welche Straße muss ich nehmen, um zu ihr zu kommen?‘ – und dann bin ich den falschen Weg gegangen, der eigentlich schon längst an ihr vorbeigelaufen ist. Dann habe ich mich zu ihr gedreht, gepost und versucht, es mit meinem Blick zu überspielen“, blickte Anika auf ihre Performance zurück.
Dies sei der Paderbornerin gelungen, wie Klum fand: „Der Ausdruck ist mega im Gesicht, ich bin richtig hypnotisiert, wie sie mich anguckt. Das mochte ich.“ Anika zweifelte im Anschluss jedoch: „Meinen Blick habe ich gewahrt, aber man weiß ja nie, ob es Heidi gefallen hat. Also für mich war finito – ich dachte, ich kann die Sachen packen und nach Hause gehen.“
Klum wollte die 27-Jährige jedoch noch nicht wieder nach Paderborn schicken – anstelle dessen schickte sie Anika in die nächste Runde und damit in die Top 16 der Staffel. Wie sich die Paderbornerin in der kommenden Woche schlägt, ist am Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.




