Auf Kosten der Stadt frühstücken, eine feine Sache. Aber darum geht es beim „Unternehmerfrühstück“ in Lemgo nicht. Vielmehr steht der Austausch von Stadtverwaltung und Unternehmen auf dem Programm, um die Wirtschaft zu fördern. Einer kann auf keinen Fall mitfuttern: Bürgermeister Markus Baier muss das Mikrofon halten und auch reinsprechen. Kein Problem für den Routinier. Das Frühstück wird ja nicht kalt. Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern. Foto: Alte Hansestadt Lemgo
Lemgo. Ruckzuck sind die Tische gefüllt: Rund 75 Unternehmerinnen und Unternehmer zu Gast im Rathaus zu Gast. Die Wirtschaftsförderung hatte zum Unternehmensfrühstück geladen und damit zum lockeren Austausch von Verwaltung und Wirtschaft. Bürgermeister Markus Baier, Erster Beigeordnete Frank Limpke und Wirtschaftsförderer Tobias Vietz informierten über das aktuelle Geschehen im Rathaus und in der Stadt.
„Ihr Engagement, Ihr Unternehmensgeist, Ihre Vielfalt und die damit verbundenen Arbeitsplätze sind Lemgos Stärke“, dankte Bürgermeister Markus Baier den Gästen für ihre Arbeit. In ihren Vorträgen gingen Markus Baier, Frank Limpke und Tobias Vietz auf aktuelle Themen aus Politik und Verwaltung sowie auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Lemgo ein. Einen zusätzlichen Impuls setzte ein Beitrag der „NRW.Bank“ über Förder- und Beratungsleistungen für Unternehmen sowie Unterstützungsangebote für Investitionen und Wachstum.
Organisator Tobias Vietz zog ein positives Fazit: „Das rege Interesse am Unternehmensfrühstück zeigt, dass das Interesse unserer örtlichen Wirtschaft am direkten Austausch mit der Stadtverwaltung sehr groß ist. Auch mit den Informationen zu Fördermöglichkeiten haben wir den richtigen Nerv getroffen. Das ist für uns ein großer Ansporn, das Format auch im kommenden Jahr fortzusetzen.“
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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