Büren. Ein Unfall nach Sekundenschlaf auf der A44 bei Büren hat in der Nacht zu Montag, 13. April, zwei Menschen leicht verletzt und einen erheblichen Sachschaden verursacht. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 1.40 Uhr auf der Bundesautobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel, zwischen der Anschlussstelle Büren und dem Autobahnkreuz Wünnenberg‑Haaren.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand habe ein 47‑jähriger Mann aus Bottrop mit einem Land Rover den rechten Fahrstreifen befahren. Infolge eines Sekundenschlafs sei der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf den Seitenstreifen geraten. Dort habe der Geländewagen einen abgestellten polnischen Sattelzug gerammt.
Durch die Kollision sei der Land Rover zurück auf die Fahrbahn geschleudert worden und dort mit einem VW Caddy zusammengestoßen, der von einem 60‑jährigen Mann aus Rohrdorf gesteuert worden sei. Anschließend sei das Fahrzeug des 47‑Jährigen gegen die rechte Seitenschutzplanke geschleudert worden, so die Polizei weiter.
Beide beteiligten Autofahrer hätten bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten. Rettungskräfte hätten die Männer zur Untersuchung und ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt worden.
Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge seien durch Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert worden. Der entstandene Sachschaden werde von der Polizei auf rund 110.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme habe die Richtungsfahrbahn Kassel voll gesperrt werden müssen. Gegen 5.10 Uhr seien alle Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben worden.




