Schickes Auto: schwarzer BMW X5. „Den will ich haben“, dachte sich ein Autodieb und hatte auch einen Plan: In einem unachtsamen Moment wollte er die Karosse während einer Probefahrt entführen. Doch er hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der Autobesitzer hatte sein Schätzchen nur minimal betankt, sodass der Autodieb nur wenige Kilometer weit kam. Symbolfoto: Pexels
Detmold. Es hat auch sein Gutes, wenn die Spritpreise hoch sind. Viele Autofahrer tanken zurzeit nur das Nötigste. Wenig Benzin im Tank: Das führt dazu, dass der Fahrer eines schwarzen BMW X5 sein Auto behalten konnten, statt es an einen Autodieb zu verlieren.
Und das kam so: Am Montagabend traf sich ein Detmolder, der sein Auto online zum Verkauf angeboten hatte, gegen 18.45 Uhr mit jemandem, der sich für seinen BMW X5 interessierte. Bei einer gemeinsamen Probefahrt stieg der Autobesitzer in der Stoddartstraße kurz aus, um etwas am Reifen nachzuschauen. Diesen Moment nutzte der Probefahrer für seinen Plan, das Auto zu stehlen. Er gab überraschend Gas und sauste davon, ohne den verdutzt dreinblickenden Autobesitzer auch nur eines Blickes zu würdigen.
Er flüchtete mit seinem Diebesgut in Richtung Hiddesen. Doch er kam nicht weit: Da im Tank nicht mehr genügend Sprit war, blieb er mit dem BMW im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Theodor-Heuss-Straße liegen. Der gescheiterte Autodieb entfernte sich schließlich zu Fuß in Richtung Akazienstraße. Er wird wie folgt beschrieben: etwa 20 – 24 Jahre alt und 1,80 – 1,90 Meter groß, kurze, dunkle Haare, dunkler Oberlippen- und Kinnbart, sprach gebrochen Deutsch, bekleidet mit einer grauen Jogginghose, weißen Turnschuhen und möglicherweise einer dunklen Jacke. Das Kriminalkommissariat 2 sucht Zeugen: Wer Hinweise zu dem verhinderten Autodieb geben kann, melde sich bitte telefonisch unter (05231) 6090.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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