Die Paderbornerin Anika verfehlt beim Entscheidungswalk den Laufsteg. Foto: ProSieben/Max Montgomery

Los Angeles/Paderborn. Wer sichert sich den Einzug in die Top 10 von „Germany’s Next Topmodel 2026“? Das war die große Frage in der neuen Woche der Castingshow. Um einen Platz in den Top 10 kämpfte nach wie vor Anika aus Paderborn, die sich zunächst beim extravaganten Party-Fotoshooting mit Fotograf Max Montgomery – unter dem Motto „more is more“ – in einem Nachtclub in Los Angeles beweisen musste.


Der Kritik von Heidi Klum zufolge gelang der 27-Jährigen diese Aufgabe gut. „Sie rangelt sich richtig nach vorn“, stellte Klum während des Shootings fest. Und auch der Fotograf zeigte sich zufrieden: „Es wird langsam wie ein Kampf, das gefällt mir. Es erinnert mich auch an Britney Spears, ich liebe es!“

Außerdem fügte er hinzu: „Wenn ich von ‚etwas in den Augen haben‘ spreche – sie hat es!“ Und auch Anika selbst zeigte sich nach dem Shooting begeistert: „Mein Gefühl ist bombenmäßig, das Shooting war total geil! Es hat mir Spaß gemacht, genauso sollte es laufen.“

Diese positive Energie galt es, auch auf den Entscheidungswalk zu übertragen, welcher mit einer besonderen Herausforderung verbunden war. Die Modelanwärter sollten die Energie eines speziellen Tieres auf den Laufsteg bringen – Anika wurde dafür die Schnecke zugeteilt – und damit die Chefjurorin sowie den Sänger, Schauspieler und Gastjuroren Billy Porter überzeugen.

„Kurz vor dem Catwalk war ich super aufgeregt, mein Herz hat wie immer gepocht“, erinnerte sich die Paderbornerin. „Dann war mein Kleid so lang, dass ich mich darin hätte verheddern können, meine eigenen Füße oder die Stufen nicht hätte sehen können – dann hatte ich deswegen leider ein sehr unsicheres Gefühl.“ Aufgrund dieser Unsicherheit und Hektik wählte Anika den falschen Weg und verfehlte damit den vorgesehenen Laufsteg, was zur Irritation bei den Juroren führte.

„Neben mir sehe ich dann den Catwalk und ich dachte mir nur, ‚das passiert gerade nicht wirklich‘! Ich habe es irgendwann gemerkt, weil ich mich gefragt habe, warum Heidi so nah bei mir ist“, berichtete die Sozialarbeiterin im Nachhinein. „Das ist eine sehr gute Schneckenposition – aber die wäre sehr gut auf dem Laufsteg“, stellte Klum während Anikas Endpose fest. Aufgrund der Verfehlung des Laufstegs vergaben die Juroren schließlich nur vier beziehungsweise fünf von jeweils zehn möglichen Punkten für die Performance der Paderbornerin.

„Als Model nicht auf dem Catwalk zu laufen, ist sehr peinlich. Das macht mich wütend auf mich selbst – ich hätte eine bessere Punktzahl bekommen können, wäre mir das nicht passiert. In den Proben läuft es immer besser, das nervt“, reflektierte die 27-Jährige abschließend. Vor der Entscheidung stieg somit auch ihre Nervosität: „Ich bin auf jeden Fall super aufgeregt und es macht viel mit mir, zu wissen, dass schon Models mit weniger Fehlern rausgeflogen sind.“ Bei ihrer Entscheidung gab die Paderbornerin im Hinblick auf ihren Fehler beim Walk direkt zu: „Ich muss sagen, ich bin ein bisschen peinlich berührt“, worauf Klum mit „Ich auch“ zustimmte.

Beim Rückblick auf das Ergebnis des Fotoshootings, fand Gastjuror Porter jedoch lobende Worte: „Das gefällt mir. Es ist fantastisch, wie sie einen Weg gefunden hat, nach vorne zu kommen und sich in den Mittelpunkt zu stellen.“ Diese Meinung teilte auch die Chefjurorin: „Du hast dich richtig ins Zeug gelegt und dich nicht unterkriegen lassen – das hat uns gefallen.“ Mit diesen positiven Worten schickte Klum Anika schließlich in die Top 10 und damit auch in die Top 5 der Frauen dieser Staffel.

Wie gut die Paderbornerin die anstehende Schauspiel-Challenge in den Universal Studios meistert, ist bereits am kommenden Donnerstag, 7. Mai, um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.