So brutal und Angst einflößend sah das Auto aus der Perspektive des 11-jährigen Unfallopfers aus Detmold-Berlebeck aus: groß, schwarz, wuchtig. Nachdem es zum Unfall gekommen war, stellte sich der Fahrer nicht seiner Verantwortung, sondern versuchte, mit einer Unfallflucht allen Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Das ist in jedem Fall verwerflich, besonders aber, wenn Kinder als Unfallopfer betroffen sind. Symbolfoto: Pexels.
Detmold-Berlebeck. Im Schlehenweg wurde ein 11-jähriger Junge am Freitagabend, 1. Mai, bei einer Verkehrsunfallflucht leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Junge gegen 20.15 Uhr den Schlehenweg in Richtung Sackgasse, als ein schwarzer Pkw (vermutlich ein Audi SQ8) mit GT-Kennung frontal mit ihm zusammenstieß. Zuerst hielt der Fahrer an und stimmte zu, dass die Polizei gerufen werde. Dann fuhr er jedoch davon. Es soll sich nach Zeugenaussagen um einen großen, kräftigen Mann mit dunkler Hautfarbe gehandelt haben.
Lemgo. Ein fünfjähriger Junge wurde Sonntagnachmittag, 3. Mai, in der Mittelstraße bei einem Verkehrsunfall verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen spielte das Kind mit einem Geschwisterkind im Zeitraum von etwa 16 bis 17:30 Uhr vor einem Restaurant in der Mittelstraße. Dabei kam es offenbar zu einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer. Nach Zeugenaussagen schrie der Fahrer das Kind an und fuhr dann davon. Der Junge musste ärztlich versorgt werden. Der Radfahrer wird folgendermaßen beschrieben: ca. 50 – 60 Jahre alt, braune Haare, kräftige Statur, blauer Pullover, blaue Jeans.
Dörentrup-Schwelentrup. Am Montag, 4. Mai, wurde eine 38-jährige E-Scooter-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall gegen 14 Uhr leicht verletzt. Nach eigenen Angaben war sie auf der Alten Dorfstraße unterwegs und fuhr an einem geparkten Pkw vorbei. Zeitgleich habe sie ein Fahrzeug überholt und touchiert, so dass sie gestürzt sei. Angehalten habe das dunkle Auto nicht.
Das Verkehrskommissariat bittet Zeugen, die Hinweise in einem der Fälle geben können, sich unter der Telefonnummer 05231 6090 zu melden.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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