„Männer lügen gern am Telefon“, behauptet Herbert Grönemeyer in seinem berühmten „Männer“-Song. Das tun betrügerische Männer auf jeden Fall, und zwar mit Absicht. Sie wollen ihre Opfer um ihr Geld bringen, damit sie gut leben können. Foto: Adobe Stock (Symbolbild)
Kreis Lippe. Die Polizei meldet, dass Betrüger im Kreis Lippe unterwegs sind, die es auf die EC-Karten von Senioren abgesehen haben. Als angebliche Bankmitarbeiter melden sie sich erst telefonisch und behaupten, die Bankkarte müsse zum Beispiel aufgrund ausstehender Zahlungen abgegeben werden. Anschließend schaut eine weitere Person an der Adresse der Angerufenen vorbei und holt die Karte ab. Außerdem erfragen die Betrüger Kontodaten und die PIN. In vier Fällen waren die Täter jüngst erfolgreich und entkamen unerkannt mit den Karten. In einem Fall kam eine Lipperin ihrer Mutter zur Hilfe, indem sie das Telefongespräch übernahm. Die Täter gaben sofort auf.
Die Polizei warnt ausdrücklich: »Geben Sie Ihre Kontodaten und wichtige Dokumente oder Karten niemals an Unbekannte heraus! Da die Täter offenbar gezielt ältere Personen anrufen, raten wir: Sprechen Sie aktiv mit Eltern und Großeltern über die Betrugsmasche und bieten Sie Ihre Unterstützung an. Wenn verdächtige Anrufe eingehen, sollte umgehend aufgelegt werden. Falls Sie Daten herausgegeben haben, melden Sie sich schnell bei der Polizei und Ihrer Bank, damit das Konto notfalls gesperrt werden kann. Der polizeiliche Notruf 110 ist stets für Sie erreichbar, wenn Sie in Not geraten.«
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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