Detmold. Die Mitglieder der Fachjury für den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis 2026, ausgeschrieben vom Landestheater Detmold und der Grabbe-Gesellschaft Detmold, stehen nun fest.
Die Fachjury setzt sich zusammen aus der Autorin Ivana Sokola, der leitenden Schauspieldramaturgin des Landestheaters Detmold, Katrin Aissen, dem Kulturjournalisten und Theaterkritiker Michael Laages und dem Präsidenten der Grabbe-Gesellschaft Detmold, Dr. Peter Schütze.
Ausgelobt wird der Grabbe-Preis für noch nicht uraufgeführte Stücke, die sich mit thematischen Aspekten des Grabbe-Werks beschäftigen. Ausgangspunkt und Inspiration der Texte sollten ein oder mehrere Dramen Christian Dietrich Grabbes sein. Der Fokus ist dabei auf die Aktualität seiner Motive, Leitgedanken und Ideen zu legen.
Die formale Umsetzung der Inhalte kann frei gewählt werden. Dies kann von einer modernen Überschreibung eines Grabbe-Textes bis hin zu einem neuen Stück, das sich mit den thematischen Schwerpunkten des Werks Christian Dietrich Grabbes beschäftigt, reichen. Einsendeschluss der Stücke ist der 31. Juli.
Der Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro wird von der Fachjury vergeben. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis von 5.000 Euro.
Rahmenbedingungen:
Die Juryentscheidung zur Shortlist, die drei Stücke in der engsten Wahl, wird am 11. Dezember, anlässlich Christian Dietrich Grabbes 225. Geburtstages, bekanntgegeben.
Die Shortlist wird am 13. Februar 2027 im Rahmen von szenischen Lesungen im Grabbe-Haus vorgestellt. Aus diesen Finalisten wählen die Jury den Hauptpreis sowie die Zuschauer den Publikumspreis.
Das Gewinnerstück soll in der Spielzeit 2027/28 auf der Studiobühne des Landestheater Detmold im Grabbe-Haus uraufgeführt werden. Aufgrund der Größe der Spielstätte muss das Stück mit maximal fünf Darstellern spielbar sein. Die Regie und Ausstattung der Uraufführung werden vom Landestheater Detmold festgelegt. Die Texte müssen in deutscher Sprache eingereicht werden.
Einsendungen sind noch bis zum 31. Juli per E-Mail möglich.






