Wenn die Wucht der Kollision zu groß ist, schützt auch der Helm den Fahrradfahrer nicht mehr ausreichend. So erlag ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer am Freitag seinen Verletzungen nach dem Zusammenstoß mit einem Transporter. Symbolfoto: Pixabay
Detmold/Bad Salzuflen. Ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer kollidierte in der Straße „Am Fischerkamp“ mit einem Transporter, den er offenbar übersehen hatte. Bei dem Zusammenstoß wurde der Mann aus Detmold – trotz getragenem Helm – lebensgefährlich verletzt. Am Freitag, 3. Juli, erlag der 65-Jährige nun im Klinikum seinen schweren Verletzungen.
Vorgeschichte: Der 65-jähriger Pedelec-Fahrer kollidierte am Mittwochnachmittag, 17. Juni, um 15.15 Uhr auf der Straße „Am Fischerkamp“ offensichtlich aus eigenem Verschulden mit dem Transporter eines 21-jährigen Fahrers aus Niedersachen. Der 65-Jährige fuhr aus der Ausfahrt eines Parkhauses auf die Fahrbahn und übersah dabei offenbar den vorfahrtsberechtigten Bulli. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Radfahrer aus Detmold lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung am Unfallort in ein Krankenhaus gebracht. Das Verkehrsunfallteam aus Bielefeld übernahm die Spurensicherung. Die Straße war bis 19 Uhr gesperrt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 7.000 Euro.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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