Delbrück. Im Fall der tödlichen Verkehrsunfallflucht auf der Bundesstraße 64 bei Delbrück hat die Polizei einen wichtigen Ermittlungserfolg erzielt. Nach umfangreichen und aufwendigen Ermittlungen sei es den Beamten gelungen, sowohl das mutmaßliche Unfallfahrzeug als auch den mutmaßlichen Fahrer zu identifizieren.
Der Unfall hatte sich am Montagnachmittag, 21. Juli, auf der B64 in Delbrück ereignet. Dabei war ein Pedelecfahrer so schwer verletzt worden, dass er später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Der beteiligte Autofahrer hatte den Unfallort verlassen, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Wie die Polizei nun mitteilt, seien Ermittler im Rahmen intensiver Fahndungsmaßnahmen auf einen beschädigten 3er-BMW gestoßen. Das Fahrzeug habe vor einem Wohnhaus an der Schöninger Straße in Delbrück gestanden und sei daraufhin sichergestellt worden. Anschließend hätten Spezialisten das Auto kriminaltechnisch untersucht.
Nach Angaben der Polizei stehe inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass es sich bei dem sichergestellten BMW um das Fahrzeug handele, das an dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B64 beteiligt gewesen sei.
Die weiteren Ermittlungen hätten die Beamten zu einem 23-jährigen Bulgaren mit festem Wohnsitz in Delbrück geführt. Auch hier hätten die Ermittler nach eigenen Angaben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen können, dass es sich bei dem Mann um den mutmaßlichen Unfallfahrer handele.
Der Aufenthaltsort des 23-Jährigen sei derzeit jedoch unbekannt. Die Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen weiterhin mit Hochdruck fortgeführt würden.





