Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge informiert sich bei Stephan Prinz zur Lippe, wie die Bundesförderung von 750.000 Euro für das Detmolder Schloss investiert wird. Fotorechte: Kerstin Vieregge

Kreis Lippe. Wenn der Bund Gelder aus seinem „KulturInvest-Programm“ bereitstellt, dann gezielt und ausschließlich für national bedeutsame Kultureinrichtungen.


„Zu diesen zählt zweifellos auch das Fürstliche Residenzschloss in Detmold. Es ist ein kultureller Leuchtturm für unsere gesamte Region“, stellt die CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge fest. Die Lipperin freut sich über den erfolgreich durchgesetzten Förderantrag und die Summe von 750.000 Euro, die der Bund nun einbringt, um nötige Investitionen in das Detmolder Schloss zu unterstützen und es so für die Zukunft zu stärken.

Gemeinsam mit Stephan Prinz zur Lippe hat sich Vieregge beim Ortstermin angeschaut, wie die Fördermittel konkret eingesetzt werden. Besonders wichtig seien dem Schlossherrn ausreichende Brandschutzmaßnahmen. „In historischen Gebäuden sind sie essenziell. Die Brandlast ist hoch und im Ernstfall lebensgefährlich für die Menschen, die hier wohnen, arbeiten und als Besucher im Schloss unterwegs sind. Zudem geht es darum, unwiederbringliches Kulturgut vor der Zerstörung zu bewahren“, macht er die Tragweite klar.

Als weitere Projekte sollen die Fassadensanierung abgeschlossen, das Dach des Turmes ausgebessert und energetische Maßnahmen fortgesetzt werden. Er sei sehr dankbar, dass Bund und Land in diesem Umfang gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz den Substanzerhalt des Schlosses unterstützen, sagt der Schlossherr. „Die Förderung des denkmalgerechten Erhalts historischer Gebäude ist in diesem Umfang nicht überall in Europa möglich. Durch die finanzielle Unterstützung unterstreicht Deutschland seinen Status als Kulturnation“, so Stephan Prinz zur Lippe.

Kerstin Vieregge begrüßt, dass der Bund diesen Beitrag leistet, und betont: „Das ‚KulturInvest-Programm‘ verfolgt ausdrücklich das Ziel, kulturelles Erbe zu bewahren und kulturelle Attraktivität und Bildung auch in ländlichen Regionen zu stärken. Es ist die Brücke zwischen Eigentümern und gesellschaftlichem Interesse.“