Was hat ihn so wütend gemacht, dass er einen 16-jährigen Schwächeren geschlagen und getreten, seine 17-jährige Begleiterin zu Boden geworfen hat? Das muss die Polizei noch ermitteln. Symbolfoto: Pexels
Lage. Eine gewalttätige Gruppe griff einen 16-jährigen Jugendlichen und seine 17-jährige Begleiterin an der Sedanstraße überraschend an. Einer schlug und trat auf den 16-Jährigen ein. Das geschah am Sonntagabend, 20. September, gegen 20:20 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Jugendlichen zuvor zu Fuß durch die Innenstadt unterwegs. Sie bemerkten dabei einen Verfolger, der hinter ihnen her war und dabei telefonierte.
Im Bereich der Sedanstraße sollen sich etwa etwa zehn Personen hinter ihnen zusammengerottet haben. Mehrere Schläger prügelten und traten nach Zeugenaussagen auf den 16-Jährigen ein. Die 17-Jährige wurde nach ihrer Schilderung geschubst und stürzte zu Boden. Die Schläger flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei in verschiedene Richtungen.
Zwischen den Beteiligten soll es bereits zuvor Konflikte gegeben haben. Die Verletzten lehnten eine Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort ab. Warum? Die Kriminalpolizei ermittelt trotzdem wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Hinweise zu den Beteiligten und deren Fluchtrichtung geben können, melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 2 unter (05231) 6090.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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