Nienburg. Nachdem ein Grundschulkind an einer Nienburger Schule (Landkreis Nienburg/Weser) von einem Mann angesprochen worden ist und sich dadurch bedroht fühlte, hat die Polizei Nienburg Ermittlungen aufgenommen. Bereits am Tag der Anzeigeerstattung gelang es den Beamten, einen 56-jährigen Tatverdächtigen zu identifizieren.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ereignete sich der Vorfall am Dienstag, 22. September, gegen 12.30 Uhr. Ein Mann soll im Bereich des Schulzauns Kontakt zu einem Schulkind aufgenommen haben. Das Kind fühlte sich infolgedessen bedroht.
Zu einer konkreten Gefährdungssituation kam es nach Angaben der Polizei jedoch nicht. Noch am selben Tag führten Einsatzkräfte bei dem 56-Jährigen eine sogenannte Gefährderansprache durch. Dabei zeigte sich der Mann nach Polizeiangaben einsichtig. Die Polizei Nienburg und die betroffene Grundschule stehen nach dem Vorfall in engem Austausch.
Unterdessen kursieren Gerüchte, wonach von dem Mann eine allgemeine Gefahr für Kinder ausgehen könnte. Die Polizei stellt hierzu ausdrücklich klar, dass ihr keine entsprechenden Erkenntnisse über eine allgemeine Gefahrenlage für Kinder vorliegen.
Gleichzeitig appelliert sie daran, von Spekulationen sowie der Weitergabe unbestätigter Informationen abzusehen. Für den 56-jährigen Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.






