
Oelde. Ein entlaufenes Pferd hat am Mittwoch, 7. Oktober, für einen ungewöhnlichen Einsatz auf der A2 bei Oelde gesorgt. Das Tier lief mehrere Kilometer entgegen der Fahrtrichtung über die Autobahn. Dank der umsichtigen Reaktion eines Lkw-Fahrers kam es zu keinem Unfall. Das Pferd blieb unverletzt.
Gegen 13.05 Uhr erhielt die Polizei die Meldung, dass sich im Bereich der Anschlussstelle Oelde ein braunes Pferd auf der A2 befinde. Das Tier war ohne Sattel und Halfter unterwegs. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund lief es entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung mehrere Kilometer in Richtung Hannover.

Besonders besonnen reagierte ein Lkw-Fahrer, der das freilaufende Pferd bemerkte. Er verringerte seine Geschwindigkeit, nahm dadurch den nachfolgenden Verkehr auf und stellte seinen Lastwagen schließlich quer. Auf diese Weise verhinderte er, dass das Pferd weiter in den entgegenkommenden Verkehr laufen konnte.
Polizistinnen der Autobahnpolizei Dortmund gelang es anschließend, das Tier mit einer provisorischen Leine zu sichern und von der Autobahn zu führen. Die Halterin des Pferdes kam mit einem Pferdeanhänger zum Einsatzort, um das Tier abzutransportieren. Eine Tierärztin verabreichte dem Pferd zuvor eine Beruhigungsspritze.
An dem Einsatz waren Autobahnpolizisten der Polizei Dortmund und Bielefeld beteiligt. Wegen der Gefahrenlage musste die A2 im betroffenen Bereich zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Gegen 14.15 Uhr konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.





