Kinder lernen im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake spielerisch den Umgang mit medizinischen Notfällen: Bei Reanimationskursen und der Teddysprechstunde stehen praktische Erfahrungen, Wissen und jede Menge Spaß im Mittelpunkt. Fotorechte: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Lemgo. Mit einem ungewöhnlichen und lehrreichen Ferienprogramm lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in den Herbstferien Kinder dazu ein, medizinische Themen spielerisch zu entdecken.


In Kooperation mit dem Klinikum Lippe finden am Mittwoch, 28. Oktober, und Freitag, 30. Oktober, gleich zwei besondere Mitmachangebote statt. Anlass ist die aktuelle Sonderausstellung „Staying alive – Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen“.

Den Auftakt bildet an beiden Tagen von 10.30 bis 12 Uhr ein Reanimationskurs für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Unter dem Motto „Drücken. Rufen. Helfen. So rettest du Leben“ lernen die jungen Teilnehmer altersgerecht, wie sie sich in einem Notfall richtig verhalten.

Dabei stehen praktische Übungen im Mittelpunkt. Vom Absetzen eines Notrufs bis zur Herzdruckmassage an Übungspuppen erfahren die Kinder, wie sie im Ernstfall helfen können. Geleitet wird der Kurs von Fachkräften des Klinikums Lippe, unterstützt von der Gesundheitsstiftung Lippe.

Am Nachmittag verwandelt sich das Museum dann in eine Teddy-Klinik. Von 15 bis 17 Uhr sind Kinder ab dem Kindergartenalter eingeladen, ihre Kuscheltiere zur „Teddysprechstunde“ mitzubringen. Unter dem Motto „Teddy braucht Hilfe – Spielerisch Medizin entdecken“ werden Teddybären, Puppen und andere Stofftiere gemeinsam mit echten Medizinern untersucht und behandelt.

Ob Bauchschmerzen beim Lieblingsteddy oder ein gebrochener Arm bei der Lieblingspuppe: Die Kinder schlüpfen in die Rolle der Teddy-Eltern, begleiten ihre flauschigen Patienten durch die Behandlung und lernen dabei, was bei einem Arzt- oder Krankenhausbesuch passiert. Ziel des Angebots ist es, Ängste vor Ärzten, Spritzen oder medizinischen Untersuchungen abzubauen und gleichzeitig Wissen über den menschlichen Körper und das Gesundwerden zu vermitteln.

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung (Telefon: 05261/2502190, E-Mail) gebeten.