Unmäßiger Alkoholgenuss kann dazu führen, dass der Konsument ausrastet und randaliert. Oft kann selbst die Polizei ihn nicht zur Vernunft bringen. Dann setzt es Arrest auf der Polizeistation und eine deftige Anzeige. Besonders, wenn sich herausstellt, dass der Randalierer noch einen Haftbefehl offen hat. Symbolfoto: KI
Barntrup. Die Polizei wird zu einem Mehrfamilienhaus am Schratweg gerufen. Dort randaliert ein 23-Jähriger zu später Stunde: nämlich in der Nacht von Freitag auf Samstag, 23./24. Oktober. Als die Polizisten vor Ort eintreffen, finden sie den Mann stark alkoholisiert auf einer Wiese in einem Vorgarten vor. Der greift die Beamten frontal an, stürzt jedoch und kann sich anschließend nur mühsam auf den Beinen halten. Ein freiwilliger Atem-Alkoholtest fällt positiv aus.
Als erste Maßnahme versuchen die Polizisten, den zunehmend aggressiver werdenden Randalierer in seine Wohnung zu begleiten. Doch der schickt sich an, einen Polizisten in den Schwitzkasten zu nehmen. Deshalb beschließen die Ordnungshüter, ihn zur Polizeiwache zu bringen. Während der anschließenden Fahrt zum Polizeigewahrsam in Detmold leistet der 23-Jährige weiterhin Widerstand und versucht, einen Beamten zu beißen. Zudem beleidigt er die Einsatzkräfte ununterbrochen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird ihm eine Blutprobe entnommen. Und nun die Überraschung: Der 23-jährige Barntruper hat einen Haftbefehl offen. Die Polizei leitet ein weiteres Strafverfahren ein.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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