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Bad Salzuflen. Mit der Fertigstellung der neuen Kreisverkehrsanlage an der Lockhauser Straße im Juni dieses Jahres war ein wesentlicher Teil des Projekts bereits abgeschlossen. Nun steht der letzte Baustein der Maßnahme bevor: Ab Anfang November beginnt die ökologische Nachbesserung entlang der Kreisstraße 4.


Rund 50 heimische Bäume sollen entlang des Straßenverlaufs gepflanzt werden und die Gehölzverluste ausgleichen, die im Zuge der Bauarbeiten entstanden waren.

Die Auswahl der Baumarten sowie der Pflanzstandorte erfolgt nach den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe. Auch die Durchführung der Arbeiten orientiert sich an diesen naturschutzfachlichen Anforderungen.

Für die Pflanzarbeiten ist ein Zeitraum von etwa zwei Wochen vorgesehen. Währenddessen müssen Verkehrsteilnehmer mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn durchgeführt.

Da die einzelnen Pflanzbereiche entlang der Straße nacheinander bearbeitet werden, verlagern sich die Arbeitsstellen und damit auch die jeweiligen Verkehrsregelungen entsprechend dem Baufortschritt. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die wechselnden Einschränkungen einzustellen und in den betroffenen Bereichen besonders aufmerksam zu fahren.

Mit dem Abschluss der Neubepflanzungen gilt die Baumaßnahme an der Kreisverkehrsanlage „Lockhauser Straße“ gemäß dem Bebauungsplan „Nummer 1029 Kreisverkehr Fritz-Niewald-Weg“ als vollständig beendet. Das Projekt dient nicht nur der Erschließung des Baugebietes „Südfeld“, sondern soll zugleich die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger verbessern.

Im Verlauf der insgesamt vier Bauabschnitte wurden die bestehenden Straßendecken abgefräst, neue Asphaltbeläge eingebaut und Markierungen aufgebracht. Darüber hinaus entstanden neue Beschilderungen und Beleuchtungsanlagen, zudem wurden Entwässerungsleitungen verlegt.

Für die Umsetzung des Gesamtprojekts investierte die Stadt Bad Salzuflen insgesamt 1,49 Millionen Euro. Mit den nun anstehenden Pflanzarbeiten erhält die Maßnahme ihren letzten und zugleich ökologisch bedeutsamen Baustein.