
Horn-Bad Meinberg. Unter dem Motto „Lebe, um zu lieben“ lädt Yoga Vidya von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. November, zum Yoga-Festival in den Ashram nach Bad Meinberg ein. Das dreitägige Programm verbindet klassische und moderne Yogastile mit Meditation, Pranayama, Konzerten, Vorträgen, Klangformaten, Tanz und Begegnung. Besonderer Höhepunkt ist die erstmalige Verleihung des „European Yoga Award“ am Freitag, 20. November, um 12.30 Uhr.
Mit dem neuen Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die Yoga nicht nur als körperliche Praxis vermitteln, sondern auch dessen philosophische, spirituelle, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen sichtbar machen.
Die Initiative möchte zugleich den Austausch zwischen den indischen Wurzeln des Yoga und seiner heutigen europäischen Praxis stärken. Künftig sollen jährlich fünf Persönlichkeiten geehrt werden. Träger des auf mindestens zehn Jahre angelegten Projekts sind Yoga Vidya e. V. und Gita Vidya Peetham e. V.
„Yoga umfasst weit mehr als Körperstellungen. Zu seiner Tradition gehören ebenso Meditation, Ethik und Philosophie“, erklärt Yoga-Vidya-Gründer Sukadev Bretz. Mit dem Award sollen Menschen gewürdigt werden, die diese verschiedenen Aspekte zeitgemäß vermitteln.
Als Ehrengast zur Premiere wird der indische AYUSH-Staatsminister Shri Prataprao Jadhav erwartet, der die Auszeichnungen überreichen soll. Über die Vergabe entscheidet eine internationale Jury mit Vertretern der S-VYASA University in Bengaluru, der European Yoga Federation sowie dem Yoga-Wissenschaftler Dr. Ramesh Bijlani vom Sri Aurobindo Ashram Delhi.
Das Festivalprogramm zeigt die Vielfalt moderner Yogapraxis. Die Journalistin und Buchautorin Annika Wahl verbindet Yoga mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft und widmet sich Themen wie Schlaf, Regeneration und Nervensystem. Pianist, Komponist und Yogalehrer Jnanadev David Ianni führt in die Kunst des meditativen Hörens ein und verbindet Yogapraxis mit live gespielter Klaviermusik.
Weitere Programmpunkte reichen von Trance-Tanz mit Jutta Qu’ja Hartmann über Ecstatic Dance mit Son of Shiva bis zu Klangwelten von Mamani. Hinzu kommen 108 Sonnengrüße, Hatha-Vinyasa, Prana-Yoga, FeetUp-Yoga, Yin-Yoga mit Live-Musik sowie mehrere Feuerrituale. Ein Höhepunkt ist der Xperience-Satsang am Samstagabend mit Meditation, Mantras, Redebeiträgen und Ritualen. Musikalisch gestalten unter anderem Hansu Jot sowie Aleah Gitāñjali gemeinsam mit Elena Escouflaire das Festival.
Auch die philosophische Seite des Yoga erhält breiten Raum. Swami Ananda Saraswati widmet sich in Vorträgen zentralen Fragen des Vedanta, darunter Bewusstsein, Selbsterkenntnis und Liebe. Ergänzt wird das Angebot durch therapeutisches Yoga für das Nervensystem, Yoga Nidra, Klangreisen, tägliche Satsangs, Meditationen und Pranayama. Sukadev Bretz gibt zudem Impulse zu Yoga, Meditation und spiritueller Entwicklung.
Das Festival richtet sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse. Neben Festivaltickets werden Tagestickets ohne Übernachtung angeboten. Wer das komplette Programm erleben und an der Verleihung des European Yoga Award teilnehmen möchte, kann bereits am Donnerstag anreisen. Informationen und Anmeldung gibt es unter www.yoga-vidya.de.


