Guter Rutsch bei T-Shirt-Wetter

Das neue Jahr begrüßt Lippe mit zweistelligen Temperaturen

An Neujahr zieren abgebrannte Feuerwerkskörper vielerorts das Straßenbild. Foto: Pairan

Kreis Lippe. Wer den nächtlichen Himmel sah und die Böller in den Straßen hörte, glaubte gern, dass die Lipper versuchten, die vergangenen beiden Jahre ohne Silvesterfeiern aufzuholen. Ein Sternenmeer überschwemmte das Firmament, Vulkane öffneten auf der Straße ihren Schlund und entließen meterhohe Feuergarben. Und nach zehn Minuten war noch lange nicht Schluss, über eine Stunde lang konnte man das Feuerwerk sehen und hören.


Doch im Vergleich zu den Nachrichten aus der Bundeshauptstatt Berlin verlief der Jahreswechsel in Lippe eher friedlich: Die Polizei meldete zwar ein erhöhtes Aufkommen von Trunkenheitsfahrten und Ruhestörungen, aber dafür hatte man mit mehr Personal auf der Straße vorgesorgt. Doch, „das sei wie ein normales Silvester“, vermeldete die Pressestelle der Polizei Lippe.

Ähnlich auch die Lage bei der Feuerwehr in Detmold: Dort mussten zwar die Freiwilligen Feuerwehren Mitte, Remmighausen und Pivitsheide unterstützend eingreifen, doch insgesamt waren es nur neun Kleinbrände im Freien, ein gemeldeter Brand eines Carports erwies sich sogar als Fehlalarm in guter Absicht.

Trotz des zweifellos größeren Feuerwerks kam es nicht zu mehr als den bislang Silvester-üblichen Verschmutzungen. Turnusmäßig wird die Stadtreinigung in Detmold wie wöchentlich üblich vorgehen.

Erfreulicherweise wurde das „Böllerverbot“ in der Detmolder Innenstadt weitestgehend eingehalten. Dieses Verbot dient dem Brandschutz im Bereich der leicht entzündbaren historischen Holz- und Fachwerkhäuser. (rp)