Spendenkation in Lagenser Zahnarztpraxis: 12.000 Euro für AWO und Kinderschutzbund

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Kristina Schiller und Maria Hammerl (beide AWO Kita Butzeburg), Dr. Moritz Aldag, sowie Monika Frodermann und Brigitte Grotebrune vom Kinderschutzbund Lage (von links) präsentieren die Geschenke, die die Praxis im Namen der Kinder erhielt. Foto: Tim Wolf

Lage. Auch wenn der Gang zum Zahnarzt für viele nicht gerade das Angenehmste ist, so bringt doch jeder Praxisbesuch auch Positives mit sich, immerhin tut man seiner Gesundheit etwas Gutes.

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In der Praxis von Dr. Moritz Aldag in Lage konnten Patienten nicht nur Gutes für sich selbst tun, sondern auch für das Wohl lokaler Kinder spenden.

„Die Spendenaktion wurde von der vorherigen Praxisbesitzerin Dr. Murow gestartet. Als ich vor gut anderthalb Jahren die Praxis übernahm, entschloss ich mich dazu, die Spendenaktion weiterzuführen“, erklärt Zahnarzt und Praxisbesitzer Dr. Moritz Aldag.

„Die Patienten leisteten den größten Teil dabei“, fügt Dr. Aldag hinzu. Sie spendeten fleißig ihr altes Zahngold, wobei eine Summe von knapp über 11.000 Euro zusammenkam. „Die Summe sollte auf jeden Fall regional gespendet werden“, stellte Dr. Moritz Aldag schon früh fest.

Nachdem der Praxisinhaber die Summe auf 12.000 Euro aufgerundet hatte, entschied er sich, wofür das Geld genutzt werden solle. So kommt das Geld dem Kinderschutzbund Lage und dem AWO-Familientreff Lage zugute. Beide Vereine können mit dem Spendengeld von jeweils 6.000 Euro viel Gutes verrichten.

„Wir haben uns sehr über die riesige Summe gefreut und dachten zuerst, jemand hätte sich mit einer Null vertan“, erzählt Kristina Schiller, Leiterin der AWO-Kita Butzeburg freudig. Das gesammelte Geld soll in den Außenbereich der Kita fließen; eine neue Gartenanlage mit Hochbeeten sei geplant.

Auch für Ausflüge eigne sich die Finanzspritze von Praxis und Patienten bestens. „Wir wollen die Kinder natürlich auch mitbestimmen lassen, was mit dem Geld passiert. Wir
leben Partizipation in der Kita“, fügt Erzieherin Maria Hammerl hinzu.

Auch der Kinderschutzbund kann das Geld bestens gebrauchen. Mit den Spenden soll das
derzeitige Angebot für die betreuten Erst- bis Siebtklässler aufrechterhalten werden, denn
die Finanzierung des Vereins ist abhängig von einem Antrag, der derzeit noch in Bearbeitung sei, erklärt die Vorstandsvertretung Monika Frodermann. Aber auch Ausflüge und Aktionstage seien angedacht.

„Besonders Schwimmen ist sehr gefragt“, fügt sie hinzu. „Auch wir haben uns riesig gefreut über die Summe und werden damit viel anfangen können“, erklärt die Vorstandsvorsitzende Brigitte Grotebrune zusammenfassend. Der Doktor der Zahnheilfachkunde Moritz Aldag und sein Praxisteam freuten sich ebenso, auf lokaler Ebene helfen zu können. Besonders erfreute ihn dabei die Hilfsbereitschaft seiner Patienten und das große Engagement seiner Vorgängerin. (tnw)