Keine Panik bei Stressreaktionen: Tipps gegen schlechte Haut

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Psychischer Stress belastet auch die Haut – Betroffene können mit schwefelhaltigen und entzündungshemmenden Kosmetika unangenehmen Hautproblemen vorbeugen. Foto: Sulfoderm/Prostock-studio@Adobe

Der wichtigste Tag im Jahr, die Aufregung steigt, und plötzlich erscheinen entzündliche Flecken oder Pickel im Gesicht. Stress verstärkt die innere Unruhe – und die Haut reagiert wie ein Seismograf. Seelische Probleme verschlechtern sehr oft den Hautzustand. Woran liegt das und wie können Betroffene vorbeugen?

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Die meisten Hautzellen reagieren besonders empfindlich auf Stresshormone. Die Gefäße verengen sich, das Gewebe wird schlechter versorgt. Dadurch ist die Haut weniger widerstandsfähig und neigt verstärkt zu Entzündungen.

Steht der Körper stark unter Stress, schüttet er auch größere Mengen von Testosteron aus und die Haut produziert mehr Talg. Die Folge sind Pickel und unschöne Hautunreinheiten. Außerdem ist die Lipidbarriere der Haut angegriffen, das Gesicht erscheint trocken und spröde bis rissig. Innere Anspannung wird so äußerlich sichtbar – und begünstigt nicht unbedingt das eigene Selbstwertgefühl.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sollten Betroffene regelmäßig Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken in ihren Alltag integrieren. Das hilft bewusst den eigenen Stresslevel zu reduzieren.

Doch trotzdem können hin und wieder Pickel entstehen, das ist kein Grund zur Panik. Dermatologen empfehlen in solchen Fällen Anti-Pickel-Gels auf Schwefelbasis aus der Apotheke.

Neben dem wichtigen Sulfur sollte es möglichst auch hautberuhigendes Panthenol und entzündungshemmendes Ichthammol enthalten – natürliche Inhaltsstoffe, die schon seit Jahrhunderten bei entzündlichen Hauterkrankungen helfen. Das stärkt Seele und Haut gleichermaßen für den nächsten wichtigen Termin. (txn)