Rückwärts auf der A 33: Autobahnpolizist verhindert Zusammenstoß

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Bielefeld/Paderborn/Bad Wünnenberg. Ein Autobahnpolizist hat am Mittwoch, 10. Juli, einen Zusammenstoß mit einem Familien Van verhindert. Ein Familienvater war mit seiner Frau und den vier Kindern auf der Fahrt in den Urlaub an der A 33 falsch abgebogen.

Der mit drei Polizisten besetzte Streifenwagen befand sich gegen 21.45 Uhr, aus Richtung Paderborn kommend, in der Abfahrt der A 33 in Richtung Dortmund. Als ihnen ein rückwärtsfahrender Bielefelder VW Touran entgegenkam, leitete ihr Fahrer ein Brems- und Ausweichmanöver ein, wodurch er einen Unfall verhindern konnte.

Bei der anschließenden Kontrolle des 48-jährigen Fahrers auf einem nahegelegenen Autobahnparkplatz berichtete er, in dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren falsch abgebogen und aus diesem Grund langsam zurückgefahren zu sein.

Die Autobahnpolizisten verdeutlichten dem Autofahrer das besonders hohe Gefahrenpotential durch sein Rückwärtsfahren. So hatte er sich mit seiner Familie und andere Verkehrsteilnehmer dem Risiko eines Unfalls ausgesetzt. Die Beamten bewerteten das Verhalten wegen des grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Rückwärtsfahrens auf der Autobahn als eine Verkehrsstraftat. Dafür variiert die zu erwartende Geldstrafe und es sind drei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister sowie ein Entzug der Fahrerlaubnis nach dem Bußgeldkatalog möglich. (lwz/Polizei Bielefeld)