
Bad Salzuflen. Mit dem Eröffnungsspiel TuS Grastrup-Retzen gegen die TSG Holzhausen-Sylbach wurde der neue Kunstrasenplatz an der Lemgoer Straße in Gastrup-Retzen jetzt eingeweiht und feierlich eröffnet.
„Für die Entwicklung von Sportstätten in Bad Salzuflen ist dies ein bedeutsames Bauvorhaben. Wir haben hier in unserer Stadt etwas für die dörfliche Struktur und das Ehrenamt getan, was leider in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten ist“, so Bürgermeister Dirk Tolkemitt bei der Einweihung.
Der einstige Rasensportplatz in Grastrup-Retzen, der von Maulwürfen durchsetzt unbespielbar war, hat jetzt eine Kunstrasenspielfläche erhalten. Der Sportplatz wird aber nicht nur vom TuS genutzt, sondern steht auch der TSG Holzhausen zur Verfügung. Der Bürgermeister bedankte sich bei den Ausführenden, die im Zeit- und Finanzrahmen geblieben sind. Er kündigte an, dass es weitere Kunstrasenplätze geben wird. „Es wird nicht jedes Dorf einen Platz erhalten. Aber der nächste wird eventuell noch in diesem Jahr im Lohfeld gebaut“, kündigte er an.
Die Vorsitzende des Sportvereins, Kerstin Frentrup, bedankte sich für die, wie sie sagte, „wunderschöne neue Sportanlage“ und sprach noch einmal das Maulwurfproblem der vergangenen Jahre an. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten und besonders bei der Politik für das schnelle Handeln. „Wir feiern hier heute einen Meilenstein für den TuS“, erklärte sie erfreut.
Die erste Maßnahme aus dem Sport- und Spielflächenentwicklungsplan der Stadtverwaltung begann mit dem Spatenstich im Sommer 2025 und hat ein Gesamtvolumen in Höhe von etwa 1,4 Millionen Euro. Der neue Spielbelag schafft die benötigten Bedingungen für ganzjährige Trainingseinheiten des ansässigen Sportvereins und bietet weiteren Sportvereinen Ausweichmöglichkeiten in den Wintermonaten.
Geplant wurde die Maßnahme vom Osnabrücker Planungsbüro PS+LandschaftsArchitektur und bauausführendes Unternehmen war die Firma Stein/Garten/Design aus Hüllhorst. Neben dem Bürgermeister waren zur Einweihung des neuen Kunstrasensportplatzes auch Jan Herrendörfer aus dem städtischen Stab „Ehrenamt und Sport“ sowie Vertreter der Fraktionen und Vertreter der ausführenden Unternehmen gekommen.




