Mordversuch auf einem Supermarkt-Parkplatz am Wochenende. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen ermittelt. Symbolfoto: Pixabay
Bielefeld-Stieghorst. Mehrere Anwohner der Schweriner Straße meldeten Samstagabend gegen 22 Uhr telefonisch der Leitstelle der Polizei Bielefeld, dass auf dem Parkplatz eines Supermarktes aus einem Mercedes Schüsse auf einen Transporter abgegeben worden seien. Anschließend hätten sich beide Fahrzeuge samt Insassen entfernt. Kurz darauf brachte ein Mann einen Verletzten, der eine Schussverletzung im Kopfbereich aufwies, in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die erste Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug und dem Täter verlief negativ.
Die Mordkommission der Bielefelder Polizei unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Moritz Rawe nahm die Ermittlungen auf. Durch Kriminalbeamte erfolgte die Spurensicherung am Tatort. Nach der Operation des Schwerverletzten erfolgt derzeit weiter die ärztliche Versorgung im Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.
Die Recherche der Mordkommission zu dem Fluchtfahrzeug führte zu einem Tatverdächtigen aus Spenge. Dieser konnte Sonntagfrüh gegen 4 Uhr durch Spezialeinheiten der Polizei als Beifahrer in einem PKW, gemeinsam mit dessen Fahrer, festgenommen werden.
Es ist davon auszugehen, dass derzeit keine Gefahr für andere Personen besteht. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern weiter an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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