Bielefeld-Senne. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A33 im Bereich der Anschlussstelle Bielefeld-Senne hat am Montagabend, 1. Juni, mehrere Verletzte gefordert. Nach Angaben der Polizei seien drei Insassen eines Pkw schwer verletzt worden, ein Mitfahrer habe zunächst in Lebensgefahr geschwebt. Inzwischen befinde sich dieser jedoch außer Lebensgefahr.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge habe eine 18-jährige Autofahrerin aus Bielefeld gegen 21.25 Uhr mit einem Mercedes A180 die A33 in Fahrtrichtung Brilon befahren. Neben ihr hätten sich ein 16-jähriger Beifahrer sowie zwei weitere Jugendliche (16 und 17 Jahre) auf der Rückbank im Fahrzeug befunden.
Im Bereich der Anschlussstelle Bielefeld-Senne habe die Fahrerin beabsichtigt, die Autobahn zu verlassen. Dabei habe sie nach Polizeiangaben stark abgebremst und nach rechts gelenkt. In der Folge habe sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Pkw sei zunächst gegen die linke Schutzplanke geprallt, habe anschließend das sogenannte Sichtdreieck durchquert, sich überschlagen und sei schließlich gegen die Schutzplanke der Auffahrt gestoßen. Danach habe sich das Fahrzeug gedreht und sei im rechten Graben zum Stillstand gekommen.
Durch die Wucht des Unfalls sei ein 16-jähriger Mitfahrer von der Rückbank aus dem Fahrzeug geschleudert worden, so die Polizei weiter. Ein weiterer 16-Jähriger sowie ein 17-Jähriger seien im Fahrzeug eingeklemmt gewesen und hätten von Rettungskräften befreit werden müssen.
Alle vier Insassen hätten schwere Verletzungen erlitten und seien nach der Erstversorgung an der Unfallstelle in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.
Der entstandene Sachschaden wird laut Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt. Der Mercedes sei nicht mehr fahrbereit gewesen und durch ein Abschleppunternehmen geborgen worden. Zur Spurensicherung sei ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Paderborn im Einsatz gewesen.
Während der Unfallaufnahme sei die Ausfahrt an der Anschlussstelle Bielefeld-Senne zwischen etwa 22 und 0.20 Uhr voll gesperrt worden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen gekommen sei. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.




