Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Minden. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Ringstraße ist in der Nacht zu Mittwoch, 25. Juni, ein junger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei habe sich der Alleinunfall kurz nach 0.30 Uhr ereignet.


Den bisherigen Erkenntnissen zufolge habe ein 18-Jähriger aus Minden mit seiner KTM die Gustav-Heinemann-Brücke in Richtung Ringstraße befahren. Im Bereich des Straßentrogs an der Bahnüberführung zur Marienstraße habe er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad verloren.

Die Polizei teilte mit, dass der Fahrer nach links von der Fahrbahn abgekommen sei, mutmaßlich gegen einen Bordstein geprallt und anschließend gestürzt sei. Dabei habe er sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.

Nach einer Erstversorgung vor Ort sei der 18-Jährige mit einem Rettungswagen in das Klinikum Minden gebracht worden. Aufgrund der Schwere des Unfalls sei auch ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam des Polizeipräsidiums Münster hinzugezogen worden.

Das Motorrad sei geborgen und sichergestellt worden. Im Zuge der Unfallaufnahme hätten die Einsatzkräfte festgestellt, dass der junge Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis gewesen sei. Die Ermittlungen dauern an.