Lemgo. Lemgo hat sich beim diesjährigen Stadtradeln im Kreis Lippe erneut an die Spitze gesetzt und dabei neue Maßstäbe erreicht. Die Alte Hansestadt verzeichnete die meisten Gesamtkilometer, die meisten Kilometer pro Kopf sowie die höchste Zahl an Fahrten.
Zudem stammen fünf der sieben erfolgreichsten Teams im Kreis aus Lemgo. Auch im bundesweiten Vergleich kann sich das Ergebnis sehen lassen: In der Kategorie der Kommunen mit 10.000 bis unter 50.000 Einwohnern belegt Lemgo aktuell Rang fünf unter 1.082 teilnehmenden Städten.
Insgesamt legten die Lemgoer 322.355 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Damit entfällt mehr als ein Viertel der im Kreis Lippe erradelten Gesamtstrecke auf die Alte Hansestadt. Die zurückgelegte Distanz entspricht mehr als dem Achtfachen des Erdäquators.
Vor Beginn der Aktion hatte Lemgos damaliger Radverkehrsbeauftragter Gerhard Reineke das Ziel von 250.000 Kilometern ausgegeben. Das tatsächliche Ergebnis übertraf diese Marke deutlich. „Dass Lemgo die bisherige Bestmarke so weit hinter sich lässt, ist eine großartige Leistung, mit der ich nicht gerechnet habe. Das ist ein fantastisches Ergebnis, das einerseits ein schönes Lob für unsere bisherigen Anstrengungen für den Radverkehr in Lemgo ist. Andererseits motiviert das auch, denn es zeigt, dass immer noch Luft nach oben ist“, erklärte Reineke.
Seine Nachfolgerin Beles Kalesse will diese Motivation mitnehmen. Sie wird die Ehrungen für die Lemgoer Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vornehmen. Anlass ist der Anteil der Stadt an den insgesamt 1,16 Millionen erradelten Kilometern im Kreis Lippe. Die Siegerehrung findet am Montag, 20. Juli, gegen 17.30 Uhr im Anschluss an den Aktionstag „Lemgo verbindet – Gemeinsam statt einsam“ auf dem Marktplatz statt.
Auch Bürgermeister Markus Baier zeigt sich beeindruckt vom Engagement der Bürger. „Lemgo ist und bleibt Lippes Fahrradstadt Nummer 1. Dass sich das lohnt, weiß jeder, der schon mal auf unseren Fahrradwegen den Feierabendverkehr überholen konnte oder die Natur vom Fahrradsattel aus genossen hat. Und im Vergleich zu Autofahrten in dieser Länge wurden außerdem ganz nebenbei noch 53 Tonnen CO₂-Ausstoß vermieden. Eine starke Leistung“, betonte Baier.




