Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Herzebrock-Clarholz. Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung in einem Arbeiterwohnheim an der Rhedaer Straße in Herzebrock-Clarholz sitzt ein 32-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, werde dem rumänischen Staatsangehörigen vorgeworfen, einem Mitbewohner schwere Stichverletzungen zugefügt zu haben.


Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll es am frühen Samstagmorgen, 11. Juli, gegen 3.30 Uhr in dem Wohnheim zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern gekommen sein.

Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der 32-Jährige seinen 25 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messer mehrfach am Bein sowie einmal am Kopf verletzt. Nach Angaben der Polizei habe sich der Tatverdächtige während des Geschehens zudem selbst verletzt.

Weitere Bewohner des Wohnheims alarmierten die Einsatzkräfte. Beamte der Polizei Gütersloh trafen den Angaben zufolge vor Ort auf den schwer verletzten 25-Jährigen, der bereits notdürftig versorgt worden war. Die Polizisten hätten Erste Hilfe geleistet und den Mann anschließend an den Rettungsdienst übergeben.

In der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben den mutmaßlichen Angreifer und nahmen ihn vorläufig fest.

Beide Männer wurden zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Zunächst habe laut Polizei nicht ausgeschlossen werden können, dass sich der 25-Jährige in Lebensgefahr befinde. Sein Gesundheitszustand habe sich inzwischen stabilisiert.

Wegen der Schwere des Vorfalls übernahm zunächst eine Mordkommission der Polizei Bielefeld die Ermittlungen. Gemeinsam mit Kriminalbeamten aus Gütersloh werde weiterhin zum genauen Tathergang und zu den Hintergründen der Tat ermittelt.

Der 32-jährige Tatverdächtige wurde am Montag, 13. Juli, einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ nach Angaben der Ermittlungsbehörden einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.