Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Düsseldorf/Kreis Lippe. Nach der historischen Hitzewelle Ende Juni warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut vor einer starken Wärmebelastung in Teilen Nordrhein-Westfalens. Für Montag, 13. Juli, wurde eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben, die nach aktuellem Stand bis Dienstagabend um 19 Uhr gilt.


Betroffen sind vor allem Städte und Gemeinden im Rheinland, aber auch Teile Westfalens. Welche Regionen konkret unter die Warnung fallen, können Bürger auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes einsehen.

Angesichts der erwarteten hohen Temperaturen weist das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) erneut auf einfache Maßnahmen hin, mit denen sich gesundheitliche Risiken durch Hitze reduzieren lassen. Besonders ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und Pflegebedürftige gelten bei anhaltender Wärme als gefährdet.

Zu den Empfehlungen des Ministeriums gehört vor allem eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Bürger sollten möglichst stündlich ein Glas Wasser trinken und auch andere Menschen zum regelmäßigen Trinken ermuntern. Darüber hinaus wird geraten, mehrere kleine Mahlzeiten sowie leichte Kost zu sich zu nehmen.

Zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung empfiehlt das Ministerium das Tragen einer Kopfbedeckung und von Sonnenschutzmitteln. Leichte, helle und bequeme Kleidung könne zusätzlich helfen, die Wärmebelastung zu reduzieren. Wer sich im Freien aufhalte, solle möglichst die Sonne meiden und schattige Bereiche aufsuchen. Auch in Wohnungen sollten bei hohen Temperaturen möglichst kühle Räume genutzt werden.

Von anstrengenden körperlichen Tätigkeiten und sportlichen Aktivitäten wird während der Hitzeperiode abgeraten. Zudem empfiehlt das Ministerium, Wohnräume vorzugsweise in den frühen Morgenstunden oder nachts zu lüften und Fenster tagsüber durch Rollläden, Jalousien oder Vorhänge zu verschatten.

Zur aktiven Kühlung des Körpers rät das MAGS unter anderem zur Nutzung von kühlem Wasser, Fächern oder Ventilatoren. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten zudem mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten über den richtigen Umgang während der Hitze sprechen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Hinweise liegt auf gegenseitiger Unterstützung. Das Ministerium appelliert an die Bevölkerung, insbesondere auf ältere, kranke oder alleinlebende Mitmenschen zu achten und bei Bedarf Hilfe anzubieten.

Zusätzlich verweist das Land auf das Umweltportal Nordrhein-Westfalen. Dort finden Bürger eine digitale Übersicht sogenannter „kühler Orte“ in den Kommunen. Dazu zählen beispielsweise schattige Parkanlagen, klimatisierte Gebäude oder öffentliche Trinkwasserstellen, die als Rückzugsorte während heißer Tage dienen können.

Weiterführende Informationen rund um den Hitzeschutz stellt das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen über das „Infoportal Hitze und Gesundheit“ bereit. Dort finden Interessierte unter anderem Hinweise für den Hitzeschutz in der Pflege, der Medizin und im Alltag.