Kreis Lippe. Sie gehören zu den bekanntesten ungleichen Duos der Literatur- und Filmgeschichte: der streitbare Dorfpfarrer Don Camillo und sein ebenso dickköpfiger Gegenspieler, Bürgermeister Giuseppe Bottazzi, besser bekannt als Peppone.
Mit seinem Programm „Ziemlich beste Feinde – Die Geschichte(n) von Don Camillo & Peppone“ widmet sich der Krimiautor, Moderator und Schauspieler Joachim H. Peters den beiden Kultfiguren und gewährt dabei einen ebenso unterhaltsamen wie kenntnisreichen Blick hinter die Kulissen.
Dabei beschränkt sich Peters nicht auf die Entstehungsgeschichte der berühmten Bücher und Filme. Vielmehr präsentiert er zahlreiche Hintergrundinformationen rund um den Autor Giovannino Guareschi, dem die Welt Don Camillo und Peppone zu verdanken hat. Die Veranstaltung erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung der Familie Guareschi.
Der Abend hält dabei eine Reihe überraschender Fakten bereit. So erfahren die Besucher beispielsweise, dass Peppone-Darsteller Gino Cervi auch den berühmten Kommissar Maigret verkörperte. Ebenso wird deutlich, dass Fernandel einst gemeinsam mit Heinz Rühmann vor der Kamera stand und der Schwiegervater von Bud Spencer als Produzent des ersten Don-Camillo-Films fungierte. Selbst die Entstehungsgeschichte der Erfolgsreihe birgt Überraschungen, denn die Geschichten wurden ursprünglich eher zufällig bekannt.
Doch bei einem Abend mit Joachim H. Peters bleibt es nicht bei Anekdoten und Hintergrundwissen. Der Künstler, der auf dem Veranstaltungsplakat selbst in die Rollen von Don Camillo und Peppone schlüpft, lässt die beiden Kontrahenten auch auf der Bühne lebendig werden. Mit seiner von der Neuen Westfälischen einst als „große Stimmbegabung“ gewürdigten Wandlungsfähigkeit erzählt er vier Kurzgeschichten frei nach und verleiht den Figuren mit viel Herzblut und Humor neues Leben.
Dabei geraten die beiden Dickschädel erwartungsgemäß immer wieder heftig aneinander. Gleichzeitig zeigt Peters jedoch auch die weniger bekannte Seite ihrer Beziehung: Trotz aller Konflikte ziehen Don Camillo und Peppone häufig an einem Strang, wenn es darum geht, das Beste für ihre jeweiligen „Schäfchen“ zu erreichen. Eine Haltung, die nach Ansicht vieler auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Eine besondere Rolle übernimmt zudem ein dritter Protagonist. In drei der Geschichten meldet sich „Jesus vom Hochaltar“ zu Wort und erinnert Don Camillo daran, wenn dieser einmal mehr vom rechten Weg abgewichen ist. Für diese markante Sprecherrolle konnte SWR-Redakteur Rolf Hüffer gewonnen werden, der vielen Hörern als Stimme der Sendung „Handwerkskunst“ bekannt ist.
Nach einer erfolgreichen Premiere in Österreich kommt Joachim H. Peters mit seinem Programm nun nach Ostwestfalen. Geplant sind unter anderem folgende Termine: am Montag, 9. November (Ristorante am Park, Bad Meinberg – inklusive typisch italienischem Essen), am Donnerstag, 12. November (Domhof, Rheda-Wiedenbrück), am Donnerstag, 19. November (Helene-Schweitzer-Zentrum, Steinheim) sowie am Donnerstag, 26. November (Gemeindehaus der Alexanderkirche, Oerlinghausen). Weitere Termine befinden sich laut Peters bereits in Planung.
Für die Veranstaltung in Oerlinghausen sind Vorverkaufskarten in der Buchhandlung Blume, der Postfiliale der Stadtwerke, der Apotheke in Lipperreihe sowie im Schuhhaus Solle erhältlich. Der Erlös des Abends kommt dem CVJM zugute.
Weitere Informationen sowie zusätzliche Veranstaltungstermine sind auf der Internetseite von Joachim H. Peters unter www.koslowski-krimis.de zu finden.
LWZ verlost Karten
Für die Vorstellung von „Ziemlich beste Feinde – Die Geschichte(n) von Don Camillo & Peppone“ am Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Alexanderkirche in Oerlinghausen verlost die LWZ fünf Eintrittskarten. Um an der Verlosung teilzunehmen, gilt es, unter Nennung von Vor- und Nachnamen eine E-Mail mit dem Stichwort „Feinde“ an gewinnspiel@lwz24.de zu schicken. Einsendeschluss ist Mittwoch, 4. November 2026. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Karten können im LWZ-Verlagshaus (Plantagenweg 34 in Detmold) abgeholt werden.





