Flanieren im Spiel von Licht und Schatten: Die Visualisierung zeigt, wie der fertige Schlossplatz aussehen wird. Grafik: FRL

Detmold. Auf dem Schloßplatz steht der kommende große Bauabschnitt an. In der 20. Kalenderwoche (12. bis 18. Mai) werden die Baufirmen nach dem derzeitigen Arbeitsstand eine großflächige Baugrube im Bereich des Schloßplatz-Tores in Richtung Theaterplatz, dem „Roten Tor“, ausheben.


Mit Beginn dieser Arbeiten wird der Schloßplatz für circa vier Monate über diesen Weg nicht mehr zu erreichen sein – auch nicht für Fußgänger oder Radfahrer.

Die Bauunternehmen seien bemüht, nicht zur Hauptgeschäftszeit in die Lange Straße einzufahren, erklärt die Stadt Detmold in einer Pressemitteilung. Auch die Anlieger des Schloßplatzes würden gebeten, nur in dringlichen Fällen Gebrauch von ihrer Durchfahrtgenehmigung zu machen.

Allerdings werde ein gewisses zusätzliches Verkehrsaufkommen in der Langen Straße auch außerhalb der zugelassenen Einfahrzeiten nicht ganz zu vermeiden sein. Daher appelliert die Stadt Detmold an alle Nutzer der Langen Straße, Vorsicht und gegenseitige Rücksicht walten zu lassen. Dies umso mehr als das Schloßplatz-Tor von der Langen Straße auch der einzige barrierefreie Zugang zum Schloßplatz sein werde.

Einen nicht barrierefreien Zugang zum Schloßplatz und zum Schloss würden die Bauunternehmen zudem vom Rosental aus zwischen den Gebäuden der Stadthalle und „H&M“ über einen eigens abgesperrten Weg ermöglichen. Dieser Weg sei jedoch nur für Fußgänger nutzbar.

Insgesamt seien die Bauarbeiten auf dem Schloßplatz mittlerweile so weit fortgeschritten, dass aktuell die letzten Rigolen gesetzt werden. Dabei handelt es sich um Systeme, die das Regenwasser aufnehmen und im Erdreich versickern lassen sollen. Parallel werde an den Brunnen, an den Pflasterflächen und an den Versorgungsleitungen gearbeitet.