Das Foto zeigt nicht den Originalunfall auf der Grevenmarschstraße, aber das Ausmaß der Zerstörung eines Mercedes CLA, den sein Fahrer untern einen parkenden LKW-Anhänger geschoben hat: mit dem Ergebnis eines Totalschadens. Der Fahrer konnte sich, obwohl zunächst eingeklemmt, befreien und nutzte seine wiedergewonnene Freiheit für eine Unfallflucht. Dabei war offensichtlich Alkohol im Spiel. Archivoto: Polizei Minden-Lübbecke
Lemgo. Ein Autofahrer flüchtete am Freitagmorgen, 27. Februar, zu Fuß, nachdem er gegen 2.45 Uhr mit seinem Wagen einen Verkehrsunfall mit Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro verursacht hatte. Und das kam so:
Der Mann war mit seinem Mercedes CLA auf der Grevenmarschstraße in Richtung Am Alten Fluß unterwegs, als er offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und von der Fahrbahn abkam. Er rutschte über den Bordstein, fuhr durch einen Zaun auf ein Firmengelände und dort unter einen parkenden LKW-Anhänger, wo er eingeklemmt zum Stillstand kam. Der Fahrer flüchtete zu Fuß vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Im Nachgang konnte durch die Einsatzkräfte ermittelt werden, dass es sich bei dem Fahrer nach ersten Erkenntnissen um einen 26-Jährigen aus Lemgo gehandelt hat. Dieser wurde anschließend in einer Privatwohnung angetroffen. Da es augenscheinlich Anzeichen eines vorherigen Alkoholkonsums gab, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen im Verkehrskommissariat dauern an: Zeugen, die Hinweise zur Unfallflucht geben können, den Fahrer am Steuer gesehen haben oder denen weitere Personen oder Fahrzeuge in diesem Zusammenhang aufgefallen sind, melden sich bitte telefonisch unter (05231) 6090.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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