Bernhard Horres aus Bielefeld setzt sich in seinem neuen Roman mit dem chronischen Schmerz auseinander und erzählt, wie man ihn auf überraschende Weise doch überwinden kann. Jedenfalls durchbricht sein Antiheld Monsieur Gris seine 22-jährige Leidensgeschichte unter chronischen Schmerzen, die ihn körperlich, geistig und seelisch auslaugen, auf überraschende Weise. Die Lesung im Lagenser Kulturzentrum Technikum zielt auf den 15. bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni ab. Das Thema dürfte für einen großen Teil der deutschen Bevölkerung, vor allem den älteren Teil, relevant sein.
Lage.Schmerzhaft geht’s zu am Freitag, 5. Juni, im Kulturzentraum Technikum. Dort liest im Rahmen des Aktionstages gegen den Schmerz der Bielefelder Autor Bernhard Horres auf Einladung des Fördervereins Stadtbücherei Lage.
In seinem autobiografisch geprägten Debütroman »Schmerz.Haft« schildert der Protagonist Monsieur Gris seine 22-jährige Auseinandersetzung mit chronischen Schmerzen, die ihn körperlich, geistig und seelisch auslaugen. Erschöpft begibt er sich in eine psychosomatische Schmerzklinik, wo er durch ganzheitliche Therapien, Begegnungen mit Mitpatienten und Ärzten eine innere Wandlung durchläuft. Er entdeckt Wege aus der Schmerzhaftigkeit und bricht die Mauer seiner Qualen.
Thomas Schweitzer wird einige Stücke auf dem Saxophon spielen. Der Musiker ist ein in Bielefeld ansässiger Saxophonist, Musikpädagoge und Jazzmusiker, der für seine Improvisationskunst, Auftritte bei Lesungen und langjährige Zusammenarbeit mit den „Westfälischen Saxophonikern“ bekannt ist.
Die Lesung findet am Freitag, 5. Juni 2026, um 19 Uhr im Kulturzentrum Technikum Lage, Lange Straße 124, statt. Der Eintritt beträgt 8 €. Im Eintritt ist ein Freigetränk enthalten. Karten gibt es in der Buchhandlung Brückmann und in der Stadtbücherei Lage. Die Veranstaltung knüpft thematisch an den 15. bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni an. Der jährliche Aktionstag gegen den Schmerz, organisiert von der Deutschen Schmerzgesellschaft, zielt darauf ab, das Bewusstsein für chronische Schmerzen zu schärfen und die Versorgung zu verbessern.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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