
Kreis Lippe/Extertal. Das „BURGBEBEN STRNBRG“ feiert von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, seinen fünften Geburtstag mit einem Generationenwechsel. Das inklusive Festival verbindet kostenfreie, kreative Workshops und musikalische Projekte mit einer elektronischen Clubnacht im historischen Ambiente der Burganlage.
Zum Jubiläum stellt das Festival die Weichen für die Zukunft: Die bisherige Festivalleitung übergibt die Verantwortung an die nächste Generation. Ab kommendem Jahr übernehmen zwei Auszubildende des Landesverbandes Lippe sowie vier weitere ehrenamtliche Mitarbeiter die Organisation des Festivals. Sie werden gemeinsam mit 60 ehrenamtlichen Helfern das Festival 2027 organisieren.
“Mit diesem Wechsel bleiben wir nah an den Wünschen der Gäste. Wer könnte ein Festival für junge Menschen besser gestalten als die junge Generation selbst?“, sagt Martha Johannsmeier, eine bisherige Koordinatorin im Festivalteam.

Der Festivalauftakt am Freitag, 5. Juni, widmet sich von 15 bis 19 Uhr der kreativen Teilhabe. In kostenfreien Workshops zu Themen wie Bühnenbau, Analogfotografie, DJ- und Musikproduktion, Graffiti, Strukturpaste, Upcycling, Pilates und Kräuterwanderungen können sich die Teilnehmenden ausprobieren, bevor ab 19 Uhr die feierliche Ergebnispräsentation stattfindet.
Am Samstag, 6. Juni, lädt das Außengelände bei freiem Eintritt zu einem abwechslungsreichen Open-Air-Programm ein, das Musik, Bewegung und Kreativität miteinander vereint. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Live-Musik von T-Manfyah und Laolas Musik sowie Sets verschiedener DJs.

Eine interaktive Zumba-Party des Sportpunktes Lemgo lädt zum Auspowern ein, während das vorab buchbare Event „Drum n Bass & Paint“ des Kunstlabors Raum für kreatives Arbeiten bietet. Den Abschluss des Tages bildet ein außergewöhnliches Bühnenprogramm: Bei dem Projekt „DKO meets DnB“ trifft ein Streichquartett des Detmolder Kammerorchesters auf die elektronischen Beats von DJ S7orki und sorgt so für ein unvergessliches musikalisches Erlebnis.
Ab 22 Uhr startet das Festival für alle volljährigen Gäste mit einem Ticket. Der Abend steht musikalisch ganz unter dem Motto „Back to the roots“. Im Sinne des ersten Festivaljahres konzentriert sich die Samstagnacht auf zwei zentrale Floors und eine zusätzliche Pop-up-Stage, auf denen Techno und Drum and Bass gespielt werden.
Während auf dem Techno-Floor ein hochkarätiges Line-up rund um die internationale Headlinerin Nakadia spielt, bringen auf dem zweiten Floor bekannte Szenegrößen wie Kolt Siewerts gemeinsam mit vielen weiteren starken Acts die Drum-and-Bass-Fans zum Tanzen und garantieren so ein unvergessliches Festival.
Ein zentraler Grundpfeiler des Konzepts ist die umfassende Barrierefreiheit, die durch rollstuhlgerechte Bereiche, barrierefreie WCs, Parkplätze direkt an der Burg sowie ein geschultes Awareness-Team realisiert wird. Ein technisches Highlight für Gehörlose sind Vibrationspaneele, die den Musik-Beat physisch spürbar machen. Für eine komfortable Anreise sorgen die Buslinien 800 und 802 aus Lemgo und Extertal; Autofahrer werden gebeten, den unter zehn Minuten Fußweg entfernten Wanderparkplatz Linderhofe zu nutzen.
Das „BURGBEBEN“ wird gefördert durch: das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramms NRW und die LippeImpuls-Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe sowie die Kreisjugendförderung.



