Unfälle wie auf diesem Foto können immer passieren. Auch dass ein Fahrer auf einem Supermarkt-Parkplatz ein parkendes Auto touchiert. Aber dann ist es seine Pflicht, zu seinem Missgeschick zu stehen und sich bei dem anderen Autobesitzer oder der Polizei zu melden. Entfernt er sich einfach, um Unannehmlichkeiten zu entgehen, und ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, begeht er Unfallflucht; ein Verkehrsdelikt das immer härter bestraft wird, weil es immer verbreiteter vorkommt. Da muss die Polizei Einhalt gebieten. Archivfoto: Polizei
Bad Salzuflen. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz des Netto-Marktes an der Begastraße bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Ein dort abgestellter Pkw stand am Donnerstag, 19. Juni, zwischen 08:30 Uhr und 15:15 Uhr in einer Parkbucht des Parkplatzes. In diesem Zeitraum beschädigte jemand vermutlich beim Rangieren oder Vorbeifahren die hintere linke Fahrzeugseite des geparkten Autos. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle.
Tags drauf beabsichtigte eine 60-jährige Bad Salzuflerin gegen 11:20 Uhr mit ihrem Pkw auf einen Parkplatz in der Christinenstraße abzubiegen und dort einzuparken. Zeitgleich setzte der bislang unbekannter Fahrer eines weißen Kleintransporters rückwärts aus einer Parklücke heraus und stieß dabei gegen das Fahrzeug der Frau. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung entfernte sich der Mann unerlaubt von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der Fahrer wird als etwa 50 Jahre alt, schlank und mit kurzen braunen Haaren beschrieben. Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise in beiden Fällen unter der Rufnummer (05231) 6090 entgegen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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