Bad Salzuflen. Ein Feuerwehreinsatz in Bad Salzuflen‑Wüsten hat am Mittwochvormittag, 24. Juni, für Aufsehen gesorgt: In einem Mehrfamilienhaus an der Siemensstraße kam es zu einer starken Rauchentwicklung, ausgelöst offenbar durch ein defektes Elektrogerät.
Nach Angaben der Feuerwehr habe eine Bewohnerin gegen 9 Uhr zunächst das Piepen eines Rauchmelders sowie dichten Rauch in ihrer Wohnung bemerkt. Die Frau habe das Gebäude daraufhin eigenständig verlassen und sei vor dem Haus auf einen Mitarbeiter eines benachbarten Unternehmens getroffen, der sich um sie kümmerte und den Notruf absetzte.
Unter dem Einsatzstichwort „Feuer 2“ seien anschließend die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Bad Salzuflen, die Löschgruppe sowie der Einsatzführungsdienst ausgerückt. Vor Ort habe sich der Verdacht erhärtet, dass ein defektes Elektrogerät im Wohnzimmer die Ursache für die starke Verrauchung gewesen sei, wie die Feuerwehr weiter mitteilte.
Die Bewohnerin sei vom Rettungsdienst behandelt und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Währenddessen hätten die Einsatzkräfte das Gebäude umfassend belüftet. Nach rund einer Stunde sei der Einsatz beendet gewesen.
Nach ersten Einschätzungen der Feuerwehr sei die betroffene Wohnung aktuell nicht mehr bewohnbar. Angaben zur genauen Schadenshöhe oder zur abschließenden Brandursache konnten bislang nicht gemacht werden.




