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Rinteln/Porta Westfalica/Minden. Ermittlern ist in Rinteln, Porta Westfalica und Minden ein größerer Schlag gegen mutmaßlichen Drogenhandel gelungen. Wie die Staatsanwaltschaft Bückeburg und das Polizeikommissariat Rinteln mitteilen, werde seit längerer Zeit gegen drei Beschuldigte wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge ermittelt.


Im Fokus der Ermittlungen habe unter anderem ein leerstehendes Einfamilienhaus im Rintelner Ortsteil Möllenbeck gestanden. Dort sollen die Tatverdächtigen nach Angaben der Behörden eine umfangreiche Cannabisplantage betrieben haben.

Bei einer groß angelegten Durchsuchung am Donnerstag, 25. Juni, an der Einsatzkräfte der Polizei Rinteln, des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke beteiligt gewesen seien, hätten die Beamten mehr als 1.000 Cannabispflanzen sichergestellt.

Im Zuge der Ermittlungen sei zudem ein ehemaliges Restaurant in Porta Westfalica in den Fokus geraten. Auch dort hätten die Einsatzkräfte durchsucht und dabei ein Cannabislager entdeckt. Nach Angaben der Polizei seien mehr als 50 Kilogramm Cannabis sichergestellt worden. Darüber hinaus hätten die Beamten Wohnungen der Beschuldigten in Minden und der Umgebung durchsucht und weitere Beweismittel beschlagnahmt.

Bei den Tatverdächtigen handele es sich um drei Männer im Alter von 31, 41 und 50 Jahren. Der 41-Jährige sei nach Polizeiangaben direkt bei Arbeiten in der Plantage angetroffen worden. Gegen ihn bestehe aufgrund der bisherigen Erkenntnisse dringender Tatverdacht. Zudem gehe die Staatsanwaltschaft von Fluchtgefahr aus, da der Mann aus Albanien stamme und keinen festen Wohnsitz in Deutschland habe. Er sei festgenommen worden und sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden, um über den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls zu entscheiden.

Die Behörden betonen, dass den Maßnahmen umfangreiche und sorgfältige Planungen vorausgegangen seien. Insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei Rinteln und der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke sei für den Erfolg der Einsätze in Porta Westfalica und Minden entscheidend gewesen. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern weiterhin an. Es gilt die Unschuldsvermutung.