Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Bad Oeynhausen. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Montagnachmittag, 3. August, einen größeren Polizeieinsatz in der Bad Oeynhausener Innenstadt ausgelöst. Der 43-Jährige konnte nach Angaben der Polizei schließlich überwältigt und anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen werden.


Gegen 16 Uhr hatten Passanten die Polizei informiert, weil sich eine offensichtlich psychisch auffällige Person mit einem Messer im Bereich der Innenstadt aufhalten sollte. Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte den Mann im Bereich Westkorso/Luisenstraße an und sprachen ihn an.

Nach Polizeiangaben reagierte der Mann jedoch aggressiv und ging mehrfach mit dem Messer in bedrohlicher Weise auf die Beamten zu. Wiederholte Aufforderungen, die Waffe abzulegen, ignorierte er. Daraufhin drohten die Polizisten den Einsatz der Schusswaffe an und forderten ihn erneut auf, das Messer niederzulegen.

Der 43-Jährige kam den Anweisungen weiterhin nicht nach. Stattdessen entfernte er sich zu Fuß in Richtung Kurpark. Die Beamten folgten ihm und konnten ihn kurze Zeit später erneut stellen.

Als der Mann abermals ein bedrohliches Verhalten zeigte, setzten die Einsatzkräfte zur Abwehr eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs ein Reizstoffsprühgerät ein. Daraufhin ließ der Mann das Messer fallen und ging zu Boden. Anschließend konnte er von den Polizeibeamten überwältigt und fixiert werden.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 43-jährigen Einwohner von Bad Oeynhausen. Auf der Polizeiwache wurde ihm durch einen Bereitschaftsarzt eine Blutprobe entnommen. Aufgrund seines psychischen Zustands erfolgte anschließend die zwangsweise Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Verletzt wurde bei dem Einsatz nach Angaben der Polizei weder ein Polizeibeamter noch eine unbeteiligte Person.