Augustdorf/Blomberg-Großenmarpe. Rund 100 Soldaten der ZAW-Betreuungsstelle aus der Augustdorfer Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne haben am Mittwoch, 29. Juli, zum dritten Mal eine Kompanieübung in und um Großenmarpe durchgeführt. An mehreren Ausbildungsstationen trainierten sie grundlegende militärische Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen.
Die Ausbildung fand auf dem Sportplatz, auf dem Gelände der Lackiererei Siegmann, am Feuerwehrgerätehaus sowie an einem Hohlweg außerhalb der Ortslage statt. Geschult wurden unter anderem Maßnahmen der Kampfmittelabwehr, das Verhalten bei ABC-Bedrohungen, der Brandschutz sowie weitere allgemeinmilitärische Ausbildungsinhalte.

Möglich wurde die Ausbildung erneut durch die enge Zusammenarbeit mit der Ortschaft Großenmarpe. Neben Ausbildungskräften des damaligen Panzergrenadierbataillons 212 unterstützte die Freiwillige Feuerwehr die Übung. Ortsvorsteher Peter Siegmann stellte eine Werkhalle als Ausbildungsstätte zur Verfügung. Der Schützenverein übernahm im Anschluss die Verpflegung der Soldaten.
Zwischen der Bundeswehreinheit und Großenmarpe besteht seit mehr als zwei Jahren eine offizielle Patenschaft. Seitdem beteiligen sich Soldaten regelmäßig an Veranstaltungen des Dorfes, etwa beim Sportfest oder Weihnachtsmarkt. Im Gegenzug besuchen Bürger die Einheit in Augustdorf und erhalten Einblicke in Auftrag und Ausbildung der Bundeswehr.

Die ZAW-Betreuungsstelle führt Soldaten während ihrer zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung. Bei zivilen Bildungsträgern erwerben sie unter anderem Abschlüsse als Mechatroniker, Berufskraftfahrer, Fachinformatiker oder Kaufleute für Büromanagement. Ziel ist es, die militärische Verwendung durch zusätzliche fachliche Qualifikationen zu ergänzen und die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte zu stärken.





