Gehegt und gepflegt: In der Wohnung eines 32-jährigen Bielefelders entdeckte die Polizei dieses liebevoll angelegte Pflanzen-Arrangement. Dabei handelt es sich allerdings um illegal angebautes Cannabis, für dessen Anbau und Handel sich der Anbauer jetzt verantworten muss. Foto: Polizei Bielefeld
Bielefeld. Polizeibeamte wurden am Sonntag, 17. Mai, zur Streitschlichtung in die Flurstraße gerufen und entdeckten dort zu ihrer Überraschung eine illegale Cannabis-Plantage mit 36 Pflanzen. Bewohner eines Mehrfamilienhauses waren gegen 15:30 Uhr bei einer privaten Feier in einen Streit geraten. Einer der Beteiligten verständigte die Polizei.
Als die Polizisten eintrafen, war der Streit bereits geschlichtet und einer der Kontrahenten davongelaufen. Weitere Streifenbeamte sahen den polizeibekannten 29-jährigen Bielefelder in der Nähe des Hauses. Es gelang ihm zu flüchten. Da gegen ihn vier Haftbefehle vorlagen, beantragten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss für zwei Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus.
In der Wohnung eines 32-jährigen Angehörigen stießen sie auf eine in Betrieb befindliche Cannabis-Plantage. Insgesamt befanden sich in der Wohnung 36 Pflanzen, sowie eine Beleuchtungs- und eine Belüftungsanlage. Aufgrund der Größe der Plantage ist von einem gewerbsmäßigen Anbau und Handel mit Betäubungsmitteln auszugehen. Der 32-jährige Bielefelder muss sich nun wegen illegalen Handels mit Cannabis verantworten. Die Suche nach dem 29-jährigen Bielefelder dauert weiter an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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