Bielefeld. Eine Serie von Auffahrunfällen hat am Dienstagmittag, 2. Juni, auf der A2 bei Bielefeld für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach Angaben der Polizei habe sich zwischen der Anschlussstelle Bielefeld-Süd und dem Kreuz Bielefeld-Ost eine Kette von insgesamt drei Unfällen ereignet. Die Staulänge habe in der Spitze rund zwölf Kilometer betragen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sei ein 32-jähriger Mann aus Bielefeld gegen 14.45 Uhr mit einem VW-Transporter auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Hannover unterwegs gewesen. Aufgrund der Verkehrslage habe er abbremsen müssen. Ein nachfolgender 23-jähriger Fahrer eines Toyota Proace aus Polen habe dies zu spät bemerkt und sei auf das Fahrzeug aufgefahren.
In der Folge habe sich eine Kettenreaktion entwickelt: Ein weiterer Fahrer eines polnischen Toyota-Transporters habe den Unfall ebenfalls zu spät erkannt und sei aufgefahren. Auch ein dritter Transporterfahrer habe den Zusammenstoß nicht rechtzeitig wahrgenommen und sei in die Unfallstelle gefahren, teilte die Polizei mit.
Zwei Verletzte und Großeinsatz auf A2
Laut Polizei seien bei dem Unfall ein 55-jähriger Beifahrer im VW sowie der 23-jährige Fahrer leicht verletzt worden. Beide seien nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für die Versorgung der Verletzten sei auch ein Rettungshubschrauber auf der A2 gelandet.
Alle beteiligten Fahrzeuge seien nach Angaben der Polizei so stark beschädigt gewesen, dass sie nicht mehr fahrbereit gewesen seien und abgeschleppt werden mussten.
Sperrungen und Verkehrschaos in Richtung Hannover
Während der Unfallaufnahme seien der linke und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hannover gesperrt gewesen. Für die Bergung der Fahrzeuge habe die Autobahn sogar zeitweise vollständig gesperrt werden müssen.
Erst nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten habe die Fahrbahn gegen 19:30 Uhr wieder freigegeben werden können, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.




