«Es ist nicht alle Gold, was glänzt», sagt der Volkmund. Und Zertifikate lassen sich von geübten Fälschern heutzutage leicht herstellen. Die Polizei warnt vor Betrügern, die mit dieser Masche im ganzen Lipperland unterwegs sind. Gold wird auf dem freien Markt zurzeit sehr teuer gehandelt: Da wirkt eine günstige Einkaufschance verführerisch. Die auf dem Symbolfoto gezeigten Exemplare sind wahrscheinlich echt. Ihre «falschen Brüder» sehen ihnen täuschend ähnlich. Symbolfoto: Pexels
Kreis Lippe. Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Hätten die Opfer einer neuen Betrugsmasche diese Weisheit aus dem Volksmund beachtet, hätten sie heute noch viel Geld im Portemonnaie, dass ihnen Betrüger abgeknöpft haben. Die Polizei Lippe warnt aus aktuellem Anlass zur Vorsicht bei Ankauf-Geschäften von Goldbarren. In Lippe hätte sich in den vergangenen Monaten bereits eine Anzahl von Geschädigten gemeldet, die in diesem Zusammenhang Anzeige bei der Polizei erstattet haben, weil ihnen gefälschte Goldbarren verkauft wurden.
In den meisten Fällen boten die Betrüger kleine Goldbarren über das Portal Kleinanzeigen zum Verkauf an. Bei einem persönlichen Treffen und einer Übergabe der Goldbarren, erfolgte die Zahlung in bar. Erst im Anschluss stellte sich bei allen Geschädigten durch eine Überprüfung heraus, dass die Goldbarren nicht echt waren und auch die entsprechenden Zertifikate, Rechnungen und Lieferscheine gefälscht wurden. Die Schadenssummen belaufen sich auf jeweils etwa 2.500 bis 4.500 Euro.
Die Kriminalpolizei ermittelt in den genannten Fällen wegen Urkundenfälschung und Warenbetrug und bittet um Vorsicht bei Goldankäufen durch unseriöse Anbieter. Die Hüter der Ordnung raten: «Am sichersten kaufen Sie bei etablierten, ortsfesten Juwelieren oder Goldhändlern. Bei privaten Kaufgeschäften sollten Sie besonders achtsam sein und am besten im Vorfeld zu den angebotenen Goldbarren recherchieren und sich Dokumente für eine Überprüfung zeigen lassen. Wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei ihrer örtlichen Polizei.»
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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