Marienmünster/Papenhöfen. Nach zwei bereits bekannten Fällen in Marienmünster-Altenbergen ist nun ein weiteres Pferd mit einer schweren Verletzung auf einer Weide entdeckt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt und geht Hinweisen auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Vorfällen nach.
Betroffen ist diesmal eine Weide am Kirchweg bei Papenhöfen zwischen Papenhöfen und Kleinenbreden. Nach Angaben der Polizei fand der Tierhalter am Donnerstagmorgen, 2. Juli, gegen 7.50 Uhr ein verletztes Fohlen auf der Weide vor.
Das erst Anfang Mai geborene männliche Tier habe eine Schnittwunde am Unterbauch zwischen den Vorderbeinen aufgewiesen. Zwar seien die Beine selbst nicht verletzt worden, das Fohlen lahme jedoch. Es befinde sich inzwischen in tierärztlicher Behandlung.
Wie die Ermittler mitteilten, stand das Jungtier gemeinsam mit seinen beiden Elterntieren auf der Weide. Die Art der Verletzung deute nach Einschätzung der Polizei darauf hin, dass sie dem Fohlen vorsätzlich von einer bislang unbekannten Person zugefügt worden sein könnte.
Der mögliche Tatzeitraum liege zwischen Mittwoch, 1. Juli, 22 Uhr, und Donnerstagmorgen, 2. Juli, 7.50 Uhr.
Besonders brisant: Nach Angaben der Polizei weist der aktuelle Fall Parallelen zu zwei weiteren Vorfällen in Marienmünster-Altenbergen auf. Dort waren in den vergangenen Wochen zwei junge Pferde schwer verletzt aufgefunden worden. Die Tatorte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen und prüfe derzeit, ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht. Zeugen, die im relevanten Zeitraum im Bereich Papenhöfen, Kleinenbreden oder Altenbergen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.
Um weitere Vorfälle zu verhindern und Hinweise auf mögliche Tatverdächtige zu gewinnen, kündigte die Polizei zudem verstärkte Streifenfahrten in Marienmünster und den umliegenden Ortschaften an.






