Warum mit nacktem Oberkörper? zu mitternächtlicher Stunde? Die Fahndungsfotos zeigen ein räuberisches Duo beim Versuch, den Roller aus einem Carport zu stehlen. Das gelang ihnen zwar; nicht jedoch, den gestohlenen Roller anschließend zu starten.
Detmold. Einen Motorroller stehlen und ihn dann nicht zum Laufen bringen: Das ist schon ein bemerkenswertes Scheitern. Aber genau das ist zwei jungen, verhinderten Dieben am Samstag, 18. Juli, widerfahren. Um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden, suchte sich das räuberische Duo die dunkelste Tageszeit aus, nämlich Mitternacht, und entwendete den Motorroller aus einem Carport in Detmold.
Die Räuber schoben das Kleinkraftrad bis zum Schorenfriedhof und versuchten, es dort kurzzuschließen. Kennt man ja aus dem Fernsehen. Als ihnen dies aber nicht gelang, ließen sie den Roller lieber Roller sein und gaben Fersengeld. Offensichtlich keine Routiniers der Branche.
Fotos der Tatverdächtigen liegen inzwischen vor und werden nun nach richterlichem Beschluss veröffentlicht. Die gescheiterten Räuber werden als männlich, schlank und etwa 15 bis 21 Jahre alt beschrieben. Einer der beiden trug eine Bauchtasche. Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zu den abgebildeten Tatverdächtigen geben können, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer (05231) 6090 zu melden. Die Fahndungsfotos sind im Fahndungsportal der Polizei NRW veröffentlicht: https://polizei.nrw/fahndung/214545
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
Set your Author Custom HTML Tab Content on your Profile page