Keine Frage: Der Helm ruiniert die Frisur. Deshalb lassen viele Zweiradfahrer – vor allem auf dem Fahrrad oder Roller – die schützende Kopfbedeckung bei ihren Ritten durch den Straßenverkehr weg. Ein großer Fehler, wie die Unfallstatistik der Polizei zeigt. Ein Helm verhindert keinen Unfall, mildert aber die Folgen entscheidend ab. Deshalb haben die Ordnungshüter eine Kampagne gestartet, die besonders junge Leute anspricht: #HelmLiebe. Eine medientechnisch ausgesprochen gut gemachte Aufklärungsaktion. Foto: Polizei Bielefeld
Bielefeld. Sicherheit im Straßenverkehr ist ein zentrales Anliegen der Polizei. Doch gerade bei kurzen Wegen oder aus ästhetischen Gründen verzichten viele Rad- und Rollerfahrer auf den lebenswichtigen Kopfschutz. Genau hier setzt die Initiative #HelmLiebe an, die von Bethel.regional ins Leben gerufen wurde.
Die Challenge: Mut zur „Helmfrisur“
Das Konzept des Reels der Polizei Bielefeld ist so simpel wie effektiv: Unter dem Motto „Die Frisur kannste richten – den Kopf meistens nicht“ zeigen die Teilnehmer Mut zur Lücke – oder besser gesagt – Mut zu zerzausten Haaren. Wer ein Video oder Foto von sich mit „Helmfrisur“ postet und andere nominiert, wird Teil einer wachsenden Bewegung für mehr Verkehrssicherheit. Die Polizei Bielefeld nutzt ihre Reichweite, um diese humorvolle, aber wichtige Botschaft direkt in den Alltag der Radler zu tragen. Die Ordnungshüter appellieren: »Setzen auch Sie ein Zeichen! Egal ob auf dem E-Bike, dem Lastenrad oder dem klassischen City-Flitzer: Wer Helm trägt, zeigt Verantwortung für sich und seine Liebsten. Schauen Sie sich das Reel auf dem Kanal der Polizei Bielefeld an, schnappen Sie sich Ihren Helm und zeigen uns Ihre schönste Helmfrisur!«
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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