Der Maskenauftritt der siebten Jahrgangsstufe. Foto: Reiner Toppmöller

Bad Salzuflen. Rund 120 Schüler der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Aspe präsentierten nun an einem „Darstellungs- und Gestaltungsabend“ in der Aula der Schule die Ergebnisse ihrer Arbeit.


Nachdem Lehrerin Yvonne Linke den Abend vor vollem Haus eröffnet hatte, zeigten die Schüler beeindruckende Auftritte zum Thema „Träume und Albträume“.

Die Jahrgangsstufe sieben startete mit dem Thema „Albträume“, einem Maskentanz, in dem die Hauptfigur sich in einem schaurig-gruseligen Wald verirrte und von den Bäumen verfolgt fühlte.

Von Fabelwesen und Gespenstern: der Schwarzlichtauftritt der achten Jahrgangsstufe. Foto: Reiner Toppmöller

Wie Sabrina Lux, Schülerin der zehnten Jahrgangsstufe, später betonte, sei das Thema Masken in der siebten Jahrgangsstufe der Einstieg in den Neigungskurs.

Im Jahrgang acht geht es um das Thema „Schwarztheater“. Die Schüler setzten das Thema in vielen kleinen Szenen um, in denen es um Ängste beim Alleinsein im Bett sowie das Gefressenwerden von Stärkeren und Untergangsängste ging.

Auch das gibt es: Schmetterlinge im Traum, während des Tanzauftritts der neunten Jahrgangsstufe. Foto: Reiner Toppmöller

Die Jahrgangsstufe neun, bei der es nach Aussagen von Lux um das Tanztheater geht, nahm sich auch des Themas Mobbing an. Den Abschluss des Abends bestritt die zehnte Jahrgangsstufe mit einem umjubelten Auftritt und der Zusammenfassung der drei Themengruppen.

Der Neigungskurs ist kein Spaß für die Schüler, sondern ein fester Unterrichtsbestandteil und wird mit Noten bewertet. In den vergangenen Jahren standen „Die sieben Todsünden“ und „Kinderrechte“ auf dem Programm. Der Auftritt sei, so Sabrina Lux, dabei einer Klassenarbeit gleichzusetzen. Die Schülerin selbst will später ein Medizinstudium ergreifen, sieht die Teilnahme an dem Neigungskurs aber als kreativen Ausgleich auch für ihr späteres Leben an.